Detailinformationen
Adresse
Reichsapfelgasse 9, 1150 Wien
Reichsapfelgasse 9, 1150 Wien
Hollergasse 28, 1150 Wien
Wissenswertes
Bauzeit
1983 - 1985
Anzahl an Wohnungen
37
Architekt*in
Allgemeine Wohnbau Planung GesmbH
Wohnungen |
37 |
|---|---|
Waschküchen |
1 |
Stiegen |
1 |
Lokale |
1 |
Fahrradbox |
Nein |
|---|---|
Rollatorbox |
Nein |
Werkstatt |
Nein |
Ihr Hof ist mit 1 Waschküche ausgestattet. Allen Mieter*innen stehen die Waschküche im Monat einen halben Tag (7 Stunden) zur Verfügung. Wenn Sie zu dem für Sie vorgesehenen Termin keine Zeit haben oder einen zusätzlichen Termin benötigen, können Sie hier im Portal einen neuen Termin reservieren.
Öffnungszeiten
Mo. bis Sa.: 06.00–20.00
Sonn- und Feiertage: geschlossen
Ihr Hof ist mit 24 PKW-Stellplätzen ausgestattet
Geschichte
Ab den 1980er-Jahren bestimmte ein neuer Stadtentwicklungsplan die Wohnhaussanierung. Der 1984 gegründete Wiener Bodenbereitstellungs- und Stadterneuerungsfonds und das Wohnhaussanierungsgesetz 1985 ergänzten die optimalen Voraussetzungen für eine sanfte Stadterneuerung. 36 Prozent der Sanierungsgelder flossen in Gemeindebauten, sodass die berühmtesten Gemeindebauten aus der Zwischenkriegszeit saniert werden konnten, wie z. B. der Karl-Marx-Hof, der George-Washington-Hof oder der Rabenhof. Für Neubauten wurde durch Wettbewerbe eine qualitativ hochwertige und individuelle Architektur sichergestellt, wie das Beispiel Hundertwasserhaus zeigt.
Die Reichsapfelgasse, vormals Rustendorfer Neue Gasse und später Neue Gasse, trägt ihren Namen seit 1894. Die Bezeichnung kommt vom Haus "Zum goldenen Reichsapfel", das 1730 als erstes Haus in Rustendorf errichtet wurde.
Bei dem Vorgängerbau der heute bestehenden Wohnhausanlage handelte es sich um ein niedriges Wohnhaus mit Seitenflügeln, das neben 20 Wohnungen auch Werkstätten- und Betriebsräume enthielt. Die Abbruchbewilligung für den Bau datiert aus dem Jahr 1981, bereits vier Jahre später wurde die Benützungsbewilligung für das neu errichtete Wohnhaus erteilt.
Architektur und Kunst
Die Mitte der 1980er-Jahre errichtete Wohnhausanlage mit 37 Wohnungen, einem Kinderspielraum, einer Sauna und einem Hobbyraum ist um einige Meter von der Straße zurückgesetzt, allein der schmale viergeschoßige Bauteil mit Garageneinfahrt an der rechten Grundstücksgrenze ist bis zur Baulinie vorgezogen. Gegliedert wird der siebenstöckige Trakt mit abschließendem Terrassengeschoß durch die an der rechten Gebäudeseite angebrachten, teils verglasten und über alle Geschoße des Baus reichenden Balkone sowie die optische Trennung der Geschoße durch Farbbänder auf Höhe der Fensteroberkante, die sich auch an dem Seitenflügel fortsetzen. Der Eingangsbereich im Souterrain wird über wenige Stiegen beziehungsweise eine Rampe erschlossen, seitlich des Abgangs ist dem Bau ein kleiner Vorgarten vorgelagert.
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