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Grimmgasse 8

Hof-Informationen Grimmgasse 8

Detailinformationen

Grimmgasse 8

Adresse

Grimmgasse 8, 1150 Wien

Grimmgasse 8, 1150 Wien

Wissenswertes

Bauzeit

1978 - 1980

Anzahl an Wohnungen

13

Architekt*in

Gerhard Kleindienst

Wohnungen

13

Waschküchen

1

Stiegen

1

Lokale

0

Fahrradbox

Nein

Rollatorbox

Nein

Werkstatt

Nein

Ihr Hof ist mit 1 Waschküche ausgestattet. Allen Mieter*innen stehen die Waschküche im Monat einen halben Tag (7 Stunden) zur Verfügung. Wenn Sie zu dem für Sie vorgesehenen Termin keine Zeit haben oder einen zusätzlichen Termin benötigen, können Sie hier im Portal einen neuen Termin reservieren.

Öffnungszeiten
Mo. bis Sa.: 06.00–20.00
Sonn- und Feiertage: geschlossen

In Ihrer Wohnanlage gibt es keine Parkmöglichkeiten.

Sie können aber schnell und einfach online einen Park- oder Garagenplatz in der Nähe Ihrer Wohnanlage suchen und beantragen.

Geschichte

Zwischen 1978 und 1981 wurde zur Wohnungsverbesserung in Wien insgesamt ein Darlehensvolumen für über 48.000 Wohnungen zugesichert. 39 Wohnanlagen wurden fertig saniert, an weiteren 86 mit einem Kostenaufwand von 52 Mio. Euro gearbeitet. Zusätzlich wurden über 6.000 neue Wohnungen fertig gestellt. Die Architektur wandelte sich - dank des technischen Fortschritts in der Plattenbauweise - vom Zeilenbau hin zu flexibler gestalteten Anlagen mit individuellem Charakter und mieterfreundlichen Grundrissen. Gleichzeitig verstärkte sich das Mietermitspracherecht und serviceorientierte Wohnungsberatungszentren wurden etabliert.

Die Wohnhausanlage hat keinen eigenen Namen. Die Grimmgasse, ehemals Fischergasse, wurde 1894 nach den Sprachforschern und Sammlern von deutschen Hausmärchen Jakob L. (1785-1863) und Wilhelm K. Grimm (1786-1859) benannt.

Die Grimmgasse verläuft parallel zur Braunhirschengasse. Die Besiedlung dieser Gegend geht auf den Tuchfabrikanten und Pottasche-Erzeuger Franz Wenzel Dadler zurück. Er kaufte 1799 die Besitzung "Braunhirschen", einen die Braunhirschengasse umgebenden Vorort, und kurbelte durch Parzellierung die Bautätigkeit in diesem Gebiet an. An der Stelle des heutigen Gemeindebaus stand ursprünglich ein viergeschoßiges, im 19. Jahrhundert errichtetes Wohnhaus mit 30 Wohnungen und einem Lokal, das 1977 abgerissen wurde.

Architektur und Kunst

Der blockartige Wohnbau schließt rechts an das Nachbargebäude an, während die linke Seite frei steht. Ein fünf Meter breiter Vorgarten trennt die Anlage von der Straße. Das fünfgeschoßige Gebäude wird über ein innen liegendes Stiegenhaus und eine Liftanlage erschlossen. Das Erdgeschoß beherbergt eine Atelierwohnung sowie einen Kinderspielraum, das fünfte Obergeschoß ist als Terrassengeschoß ausgeführt. Die Wohnräume sind straßenseitig angelegt, während die Schlafräume zur ruhigen Hofseite hin ausgerichtet sind. Sowohl die Straßen- als auch die Hoffassade des Hauses wird von Erkern bestimmt: einem dreigeschoßigen Erker an der Straßenseite und zwei viergeschoßigen Erkern an der Hofseite. Terrassen schließen die Erker nach oben hin ab. Im begrünten Hof befindet sich ein Kinderspielplatz, die Beheizung des Hauses erfolgt über Fernwärme.

Gerhard Kleindienst - Gerhard Kleindienst (geb. 1939) studierte von 1958 bis 1966 an der Technischen Hochschule Wien. Er arbeitete zunächst in verschiedenen Büros mit, bevor er sich 1974 als Architekt selbständig machte. Kleindienst war vor allem im Wohnbau tätig; sein bedeutendstes Bauwerk ist der zusammen mit Hermann Kittel geplante Wohnpark Sandleiten in Wien 16 (Sandleitengasse 37, 1985-1989).

Dokumente