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Braunhirschengasse 13

Hof-Informationen Braunhirschengasse 13

Detailinformationen

Braunhirschengasse 13

Adresse

Braunhirschengasse 13, 1150 Wien

Braunhirschengasse 13, 1150 Wien

Wissenswertes

Bauzeit

1967 - 1969

Anzahl an Wohnungen

10

Architekt*in

Friedrich Punzmann, Anton Valentin

Wohnungen

10

Waschküchen

0

Stiegen

1

Lokale

1

Fahrradbox

Nein

Rollatorbox

Nein

Werkstatt

Nein

In Ihrer Wohnanlage gibt es keine Waschküchen.

In Ihrer Wohnanlage gibt es keine Parkmöglichkeiten.

Sie können aber schnell und einfach online einen Park- oder Garagenplatz in der Nähe Ihrer Wohnanlage suchen und beantragen.

Geschichte

In den 1960er-Jahren nahm der Wohnbau in Wien bis hin zum Wohnungsbauboom der 1970er-Jahre kontinuierlich zu. Die Grundlage dafür bildeten 1961 ein städtebauliches Konzept und ein Generalverkehrsplan von Roland Rainer. Der geplante U-Bahn-Bau sowie die Erschließung bisheriger Randgebiete nördlich der Donau förderten diese Entwicklung. Besonders am südlichen und östlichen Stadtrand gab es Grundstücke zu günstigen Preisen, auf denen neue große Wohnviertel geschaffen wurden. Die neue Fertigteilbauweise mit vorgefertigten Betonelementen erlaubte es, in kurzer Zeit ganze Stadtteile neu zu errichten.

Die Wohnhausanlage selbst wurde nicht benannt. Die Braunhirschengasse, ehemals Schmiedgasse, wurde 1894 nach dem alten Vorortenamen Braunhirschen benannt. Die Gasse war ursprünglich eine Allee im Seitengarten von Schloss Plankenau und wurde um 1800 verbaut.

Der Tuchfabrikant und Pottascheerzeuger Franz Wenzel Dadler kaufte 1799 die Besitzung "Braunhirschen", einen die Braunhirschengasse umgebenden Vorort, und steigerte durch Parzellierung die Bautätigkeit im Gebiet. Auf Dadlers Initiative geht somit die Besiedelung der Gegend zurück. Im Jahr 1957 wurde das Grundstück Braunhirschengasse 13 von der Gemeinde Wien angekauft, das sich darauf befindende Althaus wurde 1958 abgetragen.

Architektur und Kunst

Die Wohnhausanlage präsentiert sich als typisches Beispiel für eine Baulückenverbauung im Rahmen des sozialen Wohnbaus der 1960er-Jahre. Über einem niedrigen Sockel erheben sich die fünf Geschoße sowie das mit einem Atelier ausgebaute Dachgeschoß. Die Straßenfassade ist durchgehend glatt verputzt, als schmückende Elemente wurden einzig Fensterfaschen angebracht. Die Hoffassade zeigt sich durch den vorspringenden Liftschacht etwas bewegter, folgt im Ganzen jedoch dem Schema der Vorderfront. Die Wohnhausanlage entstand gemeinsam mit den Häusern Braunhirschengasse 9 und 17-21, für welche ebenfalls die Architekten Anton Valentin und Friedrich Punzmann verantwortlich zeichnen. Abgesehen von der Eingangslösung ist das Haus baugleich mit dem Wohnbau Braunhirschengasse 9.

Friedrich Punzmann - Friedrich Punzmann (1901-1982) war ab 1920 an der Technischen Hochschule Wien inskribiert. Für die Gemeinde Wien entwarf er unter anderem den Bauteil Schleifgasse des Conrad-Lötsch-Hofes in Wien 21 (1961/62) und gemeinsam mit Anton Valentin das Wohnhaus Braunhirschengasse 13 in Wien 15 (1967-1969). Punzmann war auch an Plänen zum Kopenhagen-Hof in Wien 19 (Schegargasse 13-15, 1956-1958) beteiligt.

Anton Valentin - Anton Valentin (1895-1976) studierte an der Akademie der bildenden Künste in Wien und war ab 1926 als freischaffender Architekt in Wien tätig. Für die Gemeinde Wien errichtete er sowohl in der Zwischen- als auch in der Nachkriegszeit eine ganze Reihe an Gemeindebauten.

Dokumente