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Meiselstraße 11

Hof-Informationen Meiselstraße 11

Detailinformationen

Meiselstraße 11

Adresse

Meiselstraße 11, 1150 Wien

Meiselstraße 11, 1150 Wien

Wurmsergasse 30, 1150 Wien

Wissenswertes

Bauzeit

1957 - 1959

Anzahl an Wohnungen

58

Architekt*in

Ludwig Schmid

Wohnungen

58

Waschküchen

2

Stiegen

3

Lokale

5

Fahrradbox

Nein

Rollatorbox

Ja

Werkstatt

Nein

Ihr Hof ist mit 2 Waschküchen auf unterschiedlichen Stiegen ausgestattet. Allen Mieter*innen stehen die Waschküche im Monat einen halben Tag (7 Stunden) zur Verfügung. Wenn Sie zu dem für Sie vorgesehenen Termin keine Zeit haben oder einen zusätzlichen Termin benötigen, können Sie hier im Portal einen neuen Termin reservieren.

Öffnungszeiten
Mo. bis Sa.: 06.00–20.00
Sonn- und Feiertage: geschlossen

In Ihrer Wohnanlage gibt es keine Parkmöglichkeiten.

Sie können aber schnell und einfach online einen Park- oder Garagenplatz in der Nähe Ihrer Wohnanlage suchen und beantragen.

Geschichte

In den 1950er-Jahren ging es vor allem darum, Zerstörtes wieder aufzubauen und viele neue Wohnungen zu errichten. In den kommunalen Wohnbauten dieser Zeit finden sich die ersten Ansätze der sich später durchsetzenden Zeilenbauweise, die bis heute die großen Vorstadtsiedlungen prägt. Die Wohnbauten wurden größer, höher und waren verstärkt in Blockform gestaltet. Das Flachdach setzte sich durch. Alle neu gebauten Wohnungen waren mit Badezimmern und WC ausgestattet und die Mindestgröße wurde von 42 auf 55 Quadratmeter angehoben.

Die Wohnhausanlage selbst hat keinen eigenen Namen. Die Meiselstraße, vorher obere Märzstraße, wurde 1892 nach dem Kanzleidirektor und Ehrenbürger von Rudolfsheim Johann Meisel (1821-1890) benannt.

Die Fassade des Gemeindebaus blickt auf das Gebiet des Meiselmarktes, der 1905 zuerst nur als provisorischer Bauernmarkt gegründet worden war, sich jedoch bald als wichtiger Nahversorger des Bezirks etablierte. Im Jahr 1995 wurden die Stände abgetragen und der Markt sowie das 1872 errichtete Wasserdepot Schmelz in ein modernes Einkaufszentrum integriert.

Architektur und Kunst

Die Wohnhausanlage erstreckt sich auf einem hakenförmigen Grundriss über die Ecke Meiselstraße/Wurmsergasse und passt sich dabei dem in der Wurmsergasse abfallenden Gelände an. Die Fassaden entsprechen den architektonischen Tendenzen des sozialen Gemeindebaus der 1950er-Jahre: Die Fronten werden von der Unterteilung in Sockelzone und Obergeschoße bestimmt, die Flächen sowie die Fensterlösungen sind schlicht und dekorlos gehalten. Die Anlage wird über drei Stiegenhäuser erschlossen. Die Hofanlage ist begrünt und verfügt über PKW-Stellplätze, die über die Wurmsergasse befahrbar sind.

Ludwig Schmid - Wiener Stadtbauamt - MA19

Brunhilde Bichler-Dreher (geb. 1908) schuf an der Fassade zur Meiselstraße vier Sgraffitos, welche die vier Jahreszeiten darstellen. Von Bichler-Dreher stammen auch Kunstwerke an Gemeindebauten im 10. und im 22. Wiener Gemeindebezirk.

Dokumente