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Kellinggasse 7

Hof-Informationen Kellinggasse 7

Detailinformationen

Kellinggasse 7

Adresse

Kellinggasse 7, 1150 Wien

Kellinggasse 7, 1150 Wien

Wissenswertes

Bauzeit

1953 - 1954

Anzahl an Wohnungen

11

Architekt*in

Ludwig Schmid

Wohnungen

11

Waschküchen

1

Stiegen

1

Lokale

1

Fahrradbox

Nein

Rollatorbox

Nein

Werkstatt

Nein

Ihr Hof ist mit 1 Waschküche ausgestattet. Allen Mieter*innen stehen die Waschküche im Monat einen halben Tag (7 Stunden) zur Verfügung. Wenn Sie zu dem für Sie vorgesehenen Termin keine Zeit haben oder einen zusätzlichen Termin benötigen, können Sie hier im Portal einen neuen Termin reservieren.

Öffnungszeiten
Mo. bis Sa.: 06.00–20.00
Sonn- und Feiertage: geschlossen

In Ihrer Wohnanlage gibt es keine Parkmöglichkeiten.

Sie können aber schnell und einfach online einen Park- oder Garagenplatz in der Nähe Ihrer Wohnanlage suchen und beantragen.

Geschichte

Ab 1949 war der Wohnbau zahlenmäßig wieder auf dem Niveau des "Roten Wien" der Zwischenkriegszeit. Doch noch war die Bevölkerung verarmt und oft obdachlos. Kleine Duplex-Wohnungen, die später zusammengelegt werden konnten, linderten schließlich die Wohnungsnot. 1951 wurde Franz Jonas, Sohn einer Arbeiterfamilie, Bürgermeister von Wien. In seine Amtszeit fiel die rege Bautätigkeit im Rahmen des Projektes "Sozialer Städtebau" ab 1952. Das 8-Punkte-Programm hatte die Trennung von Wohn- und Gewerbebereichen, eine Auflockerung der Wohnbereiche sowie die Assanierung einzelner Viertel zum Ziel. Die standardmäßige Ausstattung der Wohnungen wurde verbessert - alle neu gebauten Wohnungen waren mit Badezimmern ausgestattet und die Mindestgröße wurde von 42 auf 55 Quadratmeter angehoben.

Die Kellinggasse, vormals Meidlinger Gasse, trägt seit 1894 ihren Namen. Sie ist nach Dionysos Kelli (1746-1806) benannt, welcher in Sechshaus eine Fabrik für Englischleder errichtet hatte.

An der Stelle des heutigen Wohnbaus befand sich ab dem Jahr 1870 eine Volksschule, welche sich über das Eckgrundstück Kellinggasse 7 / Rauchfangkehrergasse 15 erstreckte. 1936 erfolgte die bauliche Trennung der beiden Schulteile (Knaben und Mädchen) und die Umwidmung des Bauteils in der Rauchfangkehrergasse zu einem Wohnhaus. Im Zweiten Weltkrieg wurde das verbliebene Schulgebäude durch Bomben schwer beschädigt und musste abgebrochen werden.

Architektur und Kunst

Die viergeschoßige Wohnhausanlage aus den frühen 1950er-Jahren weist eine schlichte fünfachsige Lochfassade auf, die einzig durch das mittig gelegene Eingangsportal unterbrochen wird. Typische Gestaltungselemente der Architektur der ersten Nachkriegsjahre sind die mit Putzfaschen versehenen Fenster sowie die profilierte Einfassung des Hauseingangs. Die Sockelzone des kleinen Volkswohnhauses wird durch Farbe und Struktur des Verputzes vom übrigen Baukörper abgehoben. Bei einigen Fenstern ist die bis in die 1950er-Jahre übliche Sparlüftung erhalten geblieben.

Ludwig Schmid - Wiener Stadtbauamt - MA19

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