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Costagasse 15

Hof-Informationen Costagasse 15

Detailinformationen

Costagasse 15

Adresse

Costagasse 15, 1150 Wien

Costagasse 15, 1150 Wien

Tellgasse 15, 1150 Wien

Wissenswertes

Bauzeit

1957 - 1958

Anzahl an Wohnungen

19

Architekt*in

Michael Otter

Wohnungen

19

Waschküchen

1

Stiegen

1

Lokale

1

Fahrradbox

Nein

Rollatorbox

Nein

Werkstatt

Nein

Ihr Hof ist mit 1 Waschküche ausgestattet. Allen Mieter*innen stehen die Waschküche im Monat einen halben Tag (7 Stunden) zur Verfügung. Wenn Sie zu dem für Sie vorgesehenen Termin keine Zeit haben oder einen zusätzlichen Termin benötigen, können Sie hier im Portal einen neuen Termin reservieren.

Öffnungszeiten
Mo. bis Sa.: 06.00–20.00
Sonn- und Feiertage: geschlossen

In Ihrer Wohnanlage gibt es keine Parkmöglichkeiten.

Sie können aber schnell und einfach online einen Park- oder Garagenplatz in der Nähe Ihrer Wohnanlage suchen und beantragen.

Geschichte

In den 1950er-Jahren ging es vor allem darum, Zerstörtes wieder aufzubauen und viele neue Wohnungen zu errichten. In den kommunalen Wohnbauten dieser Zeit finden sich die ersten Ansätze der sich später durchsetzenden Zeilenbauweise, die bis heute die großen Vorstadtsiedlungen prägt. Die Wohnbauten wurden größer, höher und waren verstärkt in Blockform gestaltet. Das Flachdach setzte sich durch. Alle neu gebauten Wohnungen waren mit Badezimmern und WC ausgestattet und die Mindestgröße wurde von 42 auf 55 Quadratmeter angehoben.

Die Wohnhausanlage selbst hat keinen eigenen Namen. Die Costagasse wurde 1912 nach dem Theaterdichter und Direktor des Theaters in der Josefstadt, Karl Costa (eigentlich Kostia; 1832-1907), benannt.

Die Wohnhausanlage liegt im so genannten Nibelungenviertel, das seinen Namen aufgrund der zahlreichen auf das Nibelungenlied zurückgehenden Namen von Gassen und Plätzen in der Gegend erhielt. Ehemals der östliche Teil des Exerzier- und Paradeplatzes Schmelz, wurde das zwischen Hütteldorfer Straße, Gablenzgasse, Stutterheimstraße und Vogelweidplatz liegende Gebiet ab 1910 zur Besiedelung freigegeben und durch großbürgerliche Mietshäuser verbaut. Diese Bautätigkeit wurde durch den Ausbruch des Ersten Weltkrieges unterbrochen, die Baulücken wurden erst in der Zwischenkriegszeit sowie nach dem Zweiten Weltkrieg durch Gemeindebauten geschlossen.

Architektur und Kunst

Die Eckverbauung an der Costagasse/Tellgasse ist ein typisches Beispiel für die Architektur des sozialen Gemeindebaus im Wien der 1950er-Jahre, die mit der Tradition der Gemeindebauarchitektur der Zwischenkriegszeit bricht. Eine ganze Reihe von Wohnhausanlagen - vornehmlich Eck- und Lückenverbauungen - entspricht diesem Schema: Über einem niedrigen Sockel erhebt sich die glatte Fassade des fünfgeschoßigen Gebäudes, an der lediglich Fensterfaschen als schmückendes Element eingesetzt werden. Die Anlage wird durch eine über den Hof zugängliche Stiege erschlossen, im Hof selbst befindet sich ein über die Costagasse befahrbarer Parkplatz.

Michael Otter - Michael Otter (1901-1961) studierte von 1923 bis 1930 Architektur an der Technischen Hochschule Graz. Für die Gemeinde Wien entwarf er unter anderem die Wohnhäuser Costagasse 15 in Wien 15 (1957/58) und Wiesengasse 19-21 in Wien 9 (1954/55).

Dokumente