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Rosentalgasse 15

Hof-Informationen Rosentalgasse 15

Detailinformationen

Rosentalgasse 15

Adresse

Rosentalgasse 15, 1140 Wien

Rosentalgasse 15, 1140 Wien

Wahlberggasse 1-9, 1140 Wien

Steinböckengasse 8-10, 1140 Wien

Wissenswertes

Bauzeit

1964 - 1966

Anzahl an Wohnungen

104

Architekt*in

Hans Steineder

Wohnungen

104

Waschküchen

3

Stiegen

15

Lokale

13

Fahrradbox

Nein

Rollatorbox

Nein

Werkstatt

Nein

Ihr Hof ist mit 3 Waschküchen auf unterschiedlichen Stiegen ausgestattet. Allen Mieter*innen stehen die Waschküche im Monat einen halben Tag (7 Stunden) zur Verfügung. Wenn Sie zu dem für Sie vorgesehenen Termin keine Zeit haben oder einen zusätzlichen Termin benötigen, können Sie hier im Portal einen neuen Termin reservieren.

Öffnungszeiten
Mo. bis Sa.: 06.00–20.00
Sonn- und Feiertage: geschlossen

In Ihrer Wohnanlage gibt es keine Parkmöglichkeiten.

Sie können aber schnell und einfach online einen Park- oder Garagenplatz in der Nähe Ihrer Wohnanlage suchen und beantragen.

Geschichte

In den 1960er-Jahren nahm der Wohnbau in Wien bis hin zum Wohnungsbauboom der 1970er-Jahre kontinuierlich zu. Die Grundlage dafür bildeten 1961 ein städtebauliches Konzept und ein Generalverkehrsplan von Roland Rainer. Der geplante U-Bahn-Bau sowie die Erschließung bisheriger Randgebiete nördlich der Donau förderten diese Entwicklung. Besonders am südlichen und östlichen Stadtrand gab es Grundstücke zu günstigen Preisen, auf denen neue große Wohnviertel geschaffen wurden. Die neue Fertigteilbauweise mit vorgefertigten Betonelementen erlaubte es, in kurzer Zeit ganze Stadtteile neu zu errichten.

Die Wohnanlage liegt an der Rosental- und Steinböckengasse, die seit 1894 bzw. 1911 nach ehemaligen Flurnamen benannt sind. Die Wahlberggasse erinnert seit 1934 an den Juristen und Professor für Strafrecht Wilhelm Emil Wahlberg (1854-1889).

Die Wohnanlage liegt nahe dem Dehnepark am Rosental mit dem gleichnamigen Bach. Am Osthang des Rosentals begann um 1900 die Schrebergartenbewegung in Wien, deren Siedlerhäuser diese Gegend noch heute prägen. Die Anlage wurde "auf der grünen Wiese" errichtet, da die Gegend Raum für eine großzügige Bebauungsweise bot, wie sie damals für den Siedlungsbau gefordert wurde.

Architektur und Kunst

FSDie auf einem Abhang errichtete Wohnanlage fällt besonders durch ihre landschaftlich idyllische Lage auf. Die Anlage besteht aus fünf Häuserzeilen, die locker und parallel zum Hang angeordnet sind. Die Freiflächen sind als Grünanlagen gestaltet. Die geländebedingt drei- bis zweigeschoßigen giebelständigen Baukörper mit umlaufendem Kranzgesims fallen durch ihr bodenständiges Erscheinungsbild auf. Das wesentliche Gestaltungsmittel bildet der raue Verputz: die Giebelfronten und Fassaden sind durch verschiedenfarbigen Putz nach klassischen Gliederungsprinzipien regelmäßig gestaltet. Alle Ansichtsflächen über dem Haussockel sind gerahmt und durch lisenenartige Putzfelder unterteilt.

Hans Steineder - Hans Steineder (1904-1976) studierte an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Peter Behrens. Für seine Entwürfe erhielt er als Student zahlreiche Preise und Auszeichnungen. Nach dem Studium war er als freischaffender Architekt vor allem im Bereich Schul- und Wohnbau tätig. Nach dem Zweiten Weltkrieg plante er zahlreiche Wohnbauten für gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaften und für die Gemeinde Wien, darunter die Wohnhausanlagen Rosentalgasse 15 in Wien 14 (1964/66) und Lichtentaler Gasse 16-18 in Wien 9 (1973/75).

Von Ernst Schrom stammt die "Sonnenuhr" aus dem Jahr 1964/65. Das aus glasierten Keramikplatten bestehende Bild stellt verschiedene Berufe dar wie einen Hirten, Bauer, Winzer und eine Holzsammlerin.

Dokumente