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Hauptstraße 89

Hof-Informationen Hauptstraße 89

Detailinformationen

Hauptstraße 89

Adresse

Hauptstraße 89, 1140 Wien

Hauptstraße 89, 1140 Wien

Wissenswertes

Bauzeit

1956 - 1957

Anzahl an Wohnungen

14

Architekt*in

Wiener Stadtbauamt, MA19

Wohnungen

14

Waschküchen

1

Stiegen

1

Lokale

2

Fahrradbox

Nein

Rollatorbox

Nein

Werkstatt

Nein

Ihr Hof ist mit 1 Waschküche ausgestattet. Allen Mieter*innen stehen die Waschküche im Monat einen halben Tag (7 Stunden) zur Verfügung. Wenn Sie zu dem für Sie vorgesehenen Termin keine Zeit haben oder einen zusätzlichen Termin benötigen, können Sie hier im Portal einen neuen Termin reservieren.

Öffnungszeiten
Mo. bis Sa.: 06.00–20.00
Sonn- und Feiertage: geschlossen

In Ihrer Wohnanlage gibt es keine Parkmöglichkeiten.

Sie können aber schnell und einfach online einen Park- oder Garagenplatz in der Nähe Ihrer Wohnanlage suchen und beantragen.

Geschichte

In den 1950er-Jahren ging es vor allem darum, Zerstörtes wieder aufzubauen und viele neue Wohnungen zu errichten. In den kommunalen Wohnbauten dieser Zeit finden sich die ersten Ansätze der sich später durchsetzenden Zeilenbauweise, die bis heute die großen Vorstadtsiedlungen prägt. Die Wohnbauten wurden größer, höher und waren verstärkt in Blockform gestaltet. Das Flachdach setzte sich durch. Alle neu gebauten Wohnungen waren mit Badezimmern und WC ausgestattet und die Mindestgröße wurde von 42 auf 55 Quadratmeter angehoben.

Die Wohnanlage liegt an der Hauptstraße, die bereits diesen Namen getragen hatte, bevor der Ort Weidlingau mit Hadersdorf vereinigt wurde und später zu Wien kam.

Das Wohnhaus liegt an der Hauptstraße mitten im Herzen von Weidlingau, nahe am Wienfluss. Die Hauptstraße in Weidlingau ist die Verlängerung der Linzer Straße und war wie diese seit dem frühen Mittelalter eine wichtige Ausfallstraße Richtung Westen. Vor der Regulierung reichte das Bett des Wienflusses im 19. Jahrhundert noch bis zum heutigen Standort des Hauses.

Architektur und Kunst

Das Wohnhaus wurde auf einem von der Hauptstraße bis zum Wienfluss reichenden, abfallenden Grundstück errichtet. Das Haus ist ein typisches Beispiel für die schlichte und zurückhaltende Architektur im Wohnhausbau der 1950er-Jahre. Der dreigeschoßige Bau mit seinen glattflächigen Putzfassaden wird zur Straßenseite durch einen leicht vortretenden, über die gesamte Bauhöhe reichenden Vorsprung mit dem Hauseingang akzentuiert. Das Erdgeschoß wird durch einfache Details wie die Putzfensterrahmungen und die Rahmung des Hauseingangs betont. Geländebedingt ergibt sich auf der Rückseite ein hoher Erdgeschoßsockel. Die Fassade ist hier mit Fenstern regelmäßig gegliedert und wird im Dachgeschoß durch einen Dacherker überhöht. Französische Fenster lockern das Fassadenraster auf und geben den Blick frei auf den Wienfluss.

Wiener Stadtbauamt, MA19 - -

Dokumente