Detailinformationen
Adresse
Linzer Straße 374, 1140 Wien
Linzer Straße 374, 1140 Wien
Wissenswertes
Bauzeit
1958 - 1959
Anzahl an Wohnungen
21
Architekt*in
Rudolf Dinner
Wohnungen |
21 |
|---|---|
Waschküchen |
1 |
Stiegen |
2 |
Lokale |
0 |
Fahrradbox |
Nein |
|---|---|
Rollatorbox |
Nein |
Werkstatt |
Nein |
Ihr Hof ist mit 1 Waschküche ausgestattet. Allen Mieter*innen stehen die Waschküche im Monat einen halben Tag (7 Stunden) zur Verfügung. Wenn Sie zu dem für Sie vorgesehenen Termin keine Zeit haben oder einen zusätzlichen Termin benötigen, können Sie hier im Portal einen neuen Termin reservieren.
Öffnungszeiten
Mo. bis Sa.: 06.00–20.00
Sonn- und Feiertage: geschlossen
In Ihrer Wohnanlage gibt es keine Parkmöglichkeiten.
Sie können aber schnell und einfach online einen Park- oder Garagenplatz in der Nähe Ihrer Wohnanlage suchen und beantragen.
Geschichte
In den 1950er-Jahren ging es vor allem darum, Zerstörtes wieder aufzubauen und viele neue Wohnungen zu errichten. In den kommunalen Wohnbauten dieser Zeit finden sich die ersten Ansätze der sich später durchsetzenden Zeilenbauweise, die bis heute die großen Vorstadtsiedlungen prägt. Die Wohnbauten wurden größer, höher und waren verstärkt in Blockform gestaltet. Das Flachdach setzte sich durch. Alle neu gebauten Wohnungen waren mit Badezimmern und WC ausgestattet und die Mindestgröße wurde von 42 auf 55 Quadratmeter angehoben.
Die Wohnanlage liegt an der seit 1894 so benannten Linzer Straße, der alten Poststraße von Wien Richtung Westen nach Linz, die noch auf die Römerzeit zurückgeht. Vorher hieß die Straße Hauptstraße, Landstraße oder Poststraße.
Das Wohnhaus liegt im Herzen Hütteldorfs an der Einmündung der Bahnhofstraße in die Linzer Straße nahe dem Erlebnis-Waldbad Penzing. An der Stelle der Wohnanlage befand sich ein altes Haus, wie es in den Wiener Vororten üblich war. Der marode Altbau wurde abgetragen und durch dieses Wohnhaus ersetzt.
Architektur und Kunst
Das dreigeschoßige Wohnhaus umfasst zwei Stiegen mit insgesamt 21 Wohnungen. Das Haus besteht aus einem parallel zur Straße gelegenen Bauteil und einem Trakt, der tief in das Grundstück reicht. Die Architektur ist, dem Wohnhausbau der 1950er-Jahre entsprechend, zurückhaltend. Der Baukörper gliedert sich straßenseitig in eine farblich abgesetzte, hohe Sockelzone mit dem schlicht gerahmten Hauseingang und die drei Obergeschoße. Die gleichmäßig durch Fenster gegliederte Fassade wird über dem Eingang durch ein Mosaik als vertikales Gestaltungselement dominiert. Hofseitig nimmt der Sockel geländebedingt in der Höhe ab. Auch hier sind die Fassaden mit Fenstern gerastert. Die rau verputzten Wände, die in Putz vertieften Fensterrahmungen und französische Fenster sind typische Baudetails jener Zeit.
Rudolf Dinner - Rudolf Dinner (geb. 1907) studierte ab 1945 an der Akademie der bildenden Künste bei Erich Boltenstern. Als Architekt entwarf er für die Gemeinde Wien vor allem im Zuge des Wiederaufbaus mehrere Wohnbauten, wie etwa die Wohnhäuser Linzer Straße 374 in Wien 14 (1958-1959) und Khekgasse 41 in Wien 23 (1966/67).
Die Mittelachse der Straßenfassade über dem Hauseingang wird durch ein 12 m hohes Mosaik akzentuiert. Das Wandmosaik mit dem Titel "Abstraktes Ornament" aus 1958/59 stammt von Joana Steinlechner-Bichler.