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Fenzlgasse 31

Hof-Informationen Fenzlgasse 31

Detailinformationen

Fenzlgasse 31

Adresse

Fenzlgasse 31, 1140 Wien

Fenzlgasse 31, 1140 Wien

Flachgasse 6, 1140 Wien

Wissenswertes

Bauzeit

1957 - 1959

Anzahl an Wohnungen

25

Architekt*in

Leonhard G. Schöppler

Wohnungen

25

Waschküchen

1

Stiegen

2

Lokale

3

Fahrradbox

Nein

Rollatorbox

Nein

Werkstatt

Nein

Ihr Hof ist mit 1 Waschküche ausgestattet. Allen Mieter*innen stehen die Waschküche im Monat einen halben Tag (7 Stunden) zur Verfügung. Wenn Sie zu dem für Sie vorgesehenen Termin keine Zeit haben oder einen zusätzlichen Termin benötigen, können Sie hier im Portal einen neuen Termin reservieren.

Öffnungszeiten
Mo. bis Sa.: 06.00–20.00
Sonn- und Feiertage: geschlossen

In Ihrer Wohnanlage gibt es keine Parkmöglichkeiten.

Sie können aber schnell und einfach online einen Park- oder Garagenplatz in der Nähe Ihrer Wohnanlage suchen und beantragen.

Geschichte

In den 1950er-Jahren ging es vor allem darum, Zerstörtes wieder aufzubauen und viele neue Wohnungen zu errichten. In den kommunalen Wohnbauten dieser Zeit finden sich die ersten Ansätze der sich später durchsetzenden Zeilenbauweise, die bis heute die großen Vorstadtsiedlungen prägt. Die Wohnbauten wurden größer, höher und waren verstärkt in Blockform gestaltet. Das Flachdach setzte sich durch. Alle neu gebauten Wohnungen waren mit Badezimmern und WC ausgestattet und die Mindestgröße wurde von 42 auf 55 Quadratmeter angehoben.

Die Fenzlgasse wurde 1894 nach dem Botaniker, Universitätsprofessor und Direktor des Botanischen Gartens Eduard Fenzl (1808-1879) benannt. Die Flachgasse erinnert seit 1871 an den letzten Ortsrichter von Penzing, Karl Flach (1772-1868).

Vor dem Bau der Wohnhausanlage standen auf dem Grundstück in der Fenzlgasse ein Holzschuppen und eine ebenerdige Steinbaracke. Auf dem Grundstück in der Flachgasse hingegen wurde 1905 ein dreigeschoßiges Haus errichtet. Im Rahmen des Wohnprogramms 1957 bis 1959 entstand hier später die Wohnanlage, die nach modernem Standard mit Aufzügen ausgestattet wurde.

Architektur und Kunst

Die Anlage besteht aus zwei in einer Baulücke in der Fenzlgasse und Flachgasse errichteten Wohnhäusern, die einen gemeinsamen Hof ausbilden. Die Häuser fallen vor allem durch ihre nüchterne Architektur auf, wie sie für den Wohnhausbau der 1950er-Jahre typisch war. Die Fassade an der Fenzlgasse ist symmetrisch gestaltet. Das Erdgeschoß wird durch ein breites, profiliertes Gesims von den Obergeschoßen getrennt. Das zentrale Eingangsportal mit der aufwändigen Mosaikrahmung dominiert die Fassadenmitte und liegt mit den Stiegenhausfenstern in einer vertikalen Achse. Regelmäßig angeordnete Wohnungsfenster schließen zu beiden Seiten daran an. Die ebenfalls durch Fenster gleichmäßig gerasterte Wand charakterisiert die Fassade an der Flachgasse. Hier ist der Hofzugang am äußeren Rand durch eine einfach profilierte Rahmung und ein Emailbild gekennzeichnet.

Leonhard G. Schöppler - Leonhard G. Schöppler (1888-1967) plante für die Gemeinde Wien im Zuge des Wiederaufbaus mehrere Wohnhäuser, wie etwa Nobilegasse 36 in Wien 15 (1949/50), Favoritenstraße 45 in Wien 4 (1951) und Fenzlgasse 31 in Wien 14 (1957-1959).

Das abstrakte Mosaik der Türrahmung in der Flachgasse mit dem Titel "Ornament" stammt von Gertraud Pesendorfer. Die Emailmalerei über dem Hofdurchgang in der Flachgasse mit dem Titel "Hausfriede" wurde von Maria Schwamberger-Riemer gestaltet. Beide Arbeiten stammen aus den Jahren 1957 bis 1959.

Dokumente