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Gemeindewohnungen NEU in der Ichagasse

Seit 2019 baut die Stadt Wien wieder selbst Gemeindewohnungen. Denn Wien wächst: Immer mehr Menschen leben in unserer lebenswerten Stadt. Und so steigt auch der Bedarf an kostengünstigem Wohnraum.

Die neuen Gemeindewohnungen erfüllen dieselben hohen Standards wie der geförderte Wohnbau. Die Mieten sind kostengünstig, außerdem zahlen Mieter*innen keine Kaution, keine Maklergebühr und müssen keine Eigenmittel aufbringen. Und sie können unbefristet in den Wohnungen bleiben.

Auch in Floridsdorf wird die Stadt Wien neue Gemeindewohnungen errichten, in unmittelbarer Nachbarschaft zum Rudolf-Hitzinger-Hof in der Ichagasse. Ungefähr 100 Wohnungen werden in moderner Bauweise entstehen. Der geplante Start der Bauarbeiten ist Mitte 2023.

Fragen und Antworten:

Planungen und Bauarbeiten

Was ist in der Ichagasse geplant?

Die Stadt Wien wird hier in Floridsdorf neue Gemeindewohnungen errichten. Es werden ungefähr 100 Wohnungen gebaut. Die exakte Anzahl wird erst nach der Fertigstellung der Planung feststehen. Es werden je 20% Ein- und Zweizimmerwohnungen und jeweils 30% Drei- und Vierzimmerwohnungen gebaut. Jene im Erdgeschoß werden über einen Garten, alle anderen über einen Balkon, eine Terrasse oder eine Loggia verfügen.

Wo wird der neue Bau stehen?

Die neuen Gemeindewohnungen werden am Ende der Ichagasse auf dem derzeitigen Parkplatz des Rudolf-Hitzinger-Hofs gebaut.

Warum wird an diesem Standort gebaut?

Die Stadt Wien baut Gemeindewohnungen NEU vor allem auf schon versiegelten Flächen. Versiegelung bedeutet, dass der Boden bereits bebaut ist: mit Gebäuden, Garagen oder auch Parkplätzen. So wird der Verbrauch von Boden in der Stadt reduziert, keine neuen Flächen müssen versiegelt werden. Das erhält den Anteil an Grünflächen innerhalb der Stadtgrenzen. Außerdem ist hier bereits Infrastruktur vorhanden: Anbindung an den öffentlichen Verkehr, Einkaufsmöglichkeiten, Schulen und Kindergärten zum Beispiel.

Wie hoch werden die neuen Gebäude sein?

Die Höhe der neuen Gebäude richtet sich nach der Flächenwidmung und wurde mit der Stadtplanung abgestimmt. Die Bauteile werden zwischen 12 und 16 Meter hoch sein. Das sind vier bzw. fünf Geschoße. Bei der Planung wird auf eine gute Belichtung der benachbarten Gebäude großer Wert gelegt.

Wird es im Erdgeschoß Geschäfte geben?

Es werden keine Geschäfte oder Büros errichtet. Im Erdgeschoß der neuen Gebäude sind Gemeinschaftsräume und Wohnungen geplant.

Wann ist Baubeginn? Wann wird der Bau fertig sein?

Noch ist das Projekt in Planung. Voraussichtlich im Herbst des Jahres 2023 wird mit dem Bau gestartet, die Bauzeit wird zwei Jahre betragen. Die Bauarbeiten bedeuten zeitweise auch Lärm, Staub und vielleicht Umwege für Sie, denn Teile der Ichagasse werden als Zufahrt für Baufahrzeuge verwendet. Alle Firmen versuchen, die Störungen durch den Bau möglichst kurz und gering zu halten. Außerdem muss jeder unnötige Baulärm vermieden werden, für Baumaschinen sind gesetzliche Grenzwerte festgeschrieben. Dennoch bitten wir für eventuelle Unannehmlichkeiten um Verständnis. Bauarbeiten sind nach dem Gesetz Montag bis Sonntag von 6 bis 20 Uhr zulässig. Eine Mietzinsminderung wegen Baulärm ist nicht möglich.

Gemeindewohnungen NEU

Was bedeutet Gemeindewohnungen NEU?

Die Stadt Wien baut seit kurzem wieder Gemeindewohnungen. Denn die Nachfrage nach günstigem Wohnraum ist groß. Die neuen Gemeindewohnungen erfüllen dieselben hohen Standards wie der geförderte Wohnbau, geboten werden kostengünstige Wohnungen und unbefristete Mietverträge.

Die Vorteile:

  • Kostengünstige Miete
  • Keine Eigenmittel
  • Keine Kaution
  • Keine Befristung
  • 100 % Vergabe durch Wiener Wohnen
  • 100 % im Eigentum der Stadt Wien

Die Gemeindewohnungen NEU in der Ichagasse werden von der WIGEBA errichtet und verwaltet – und sind damit im Eigentum der Stadt Wien: Die Wiener Gemeindewohnungs-Baugesellschaft WIGEBA ist eine 100%ige Tochterunternehmung der Stadt Wien.

Wer kann eine Gemeindewohnung NEU bekommen?

Wohnungssuchende können mit einem Wiener Wohn-Ticket mit begründetem Wohnbedarf in der neuen Wohnhausanlage in der Ichagasse eine Gemeindewohnung bekommen. Wenn Sie an einer Wohnung im neuen Bau interessiert sind, können Sie sich vormerken lassen. Alle Informationen zum Wiener Wohn-Ticket und zu den Bedingungen finden Sie unter wohnberatung-wien.at

Parkplatz und Mobilität

Was passiert mit den derzeitigen Parkplätzen?

Der jetzige Parkplatz wird bebaut. Die bestehenden Stellplätze neben dem Rudolf-Hitzinger-Hof weichen den neuen Gemeindewohnungen. Für die Zeit der Arbeiten bekommen Mieter*innen dieser Stellplätze ein Parkpickerl für den Bezirk als Ersatz zur Verfügung gestellt. Nach Fertigstellung kann ein Stellplatz in der neuen Tiefgarage angemietet werden.

Wie lange gibt es den bestehenden Parkplatz noch?

Bis die Baustelle eingerichtet wird, können Sie den Parkplatz noch nutzen. Mitte 2023 ist voraussichtlich Baustart. Genauere Informationen bekommen Sie rechtzeitig.

Wird es eine Tiefgarage geben?

Unter dem neuen Bau wird eine barrierefrei erreichbare Tiefgarage errichtet. Darin wird es die notwendigen Parkplätze geben, Interessierte können nach Verfügbarkeit hier einen Stellplatz anmieten. Eine genaue Anzahl ist derzeit nicht fixiert, noch ist alles in Planung. Die Zufahrt zur Tiefgarage wird in der Ichagasse sein.

Wer kann einen Stellplatz in der Tiefgarage bekommen? Wieviel wird das kosten?

Wenn Sie einen der derzeit vorhandenen Stellplätze gemietet haben, werden Sie bei der Vergabe der neuen Plätze bevorzugt behandelt. Ein automatisches Anrecht auf einen Parkplatz gibt es rechtlich nicht. Die Miete für einen Tiefgaragen-Stellplatz beträgt voraussichtlich 69 Euro im Monat.

Wird es durch den Neubau noch weniger Parkplätze im Grätzl geben?

Durch die Plätze in der Tiefgarage und auch durch das ab 1. März 2022 gültige Parkpickerl wird es voraussichtlich keine Parkplatznot im Bezirk geben.

Die Umgebung

Werden Bäume und Sträucher entfernt?

Es gibt von der Stadt Wien strenge Regeln, was mit Grünflächen bei einem Bau passiert: Es wird versucht, so viele Bäume und Pflanzen wie möglich zu erhalten. Außerdem muss es für alle entfernten Bäume und Pflanzen Ersatzpflanzungen geben.

Gibt es genug Schul- und Kindergartenplätze in der Umgebung?

Es gibt bei der Stadt Wien die sogenannte Infrastrukturkommission. Diese Kommission prüft, ob für einen Neubau genügend soziale Infrastruktur vorhanden ist. Nur wenn diese Prüfung positiv ausfällt,bekommt der Bau die Zustimmung. Das gilt auch hier, vor allem für Kindergarten und Schulplätze.

Weitere Informationen

Wann gibt es Neuigkeiten über den neuen Bau?

Für Spätsommer 2022 ist eine Informationsveranstaltung (vor Ort oder online) geplant. Laufende Informationen finden Sie auch hier auf der Webseite.

Haben Sie zusätzlich Fragen oder Anregungen, schreiben Sie ein E-Mail an ichagasse@wienerwohnen.at.

Was passiert mit meinen Anregungen und Fragen?

Wir werden Ihre Fragen online und bei den Informationsveranstaltungen beantworten. Auch Ihre Anliegen als Anwohner*innen und Nachbar*innen werden bestmöglich berücksichtigt. Wir freuen uns über Ihre Rückmeldungen!

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