Sauberkeit im Gemeindebau ist uns allen wichtig! Wir alle wollen, dass unsere Wohnhausanlagen sauber sind und sich alle Bewohner*innen in ihrem Gemeindebau wohl fühlen. Damit das gelingt, benötigen wir jedoch die Unterstützung und Mithilfe aller Mieter*innen.
Gemeinsam sauber
Sperrmüllablagerungen im Gemeindebau sind verboten. Diese müssen durch die Hausverwaltung entfernt werden. Das kostet Geld und erhöht die Betriebskosten – und zwar für alle Mieter*innen.
Sperrmüll, der im Innenbereich der Wohnhausanlage abgestellt wird, stellt eine Brandlast dar. Im Brandfall kann es dadurch zu einer Einschränkung der Fluchtwege kommen.
Somit gefährden abgestellte Gegenstände in den Stiegen- oder Kellergängen die Sicherheit aller Bewohner*innen.
Dabei ist es so einfach: Sperrmüll kann kostenlos auf allem MA 48-Mistplätzen entsorgt werden. Außerdem kann die Abholung des Sperrmülls durch die MA 48 kostenpflichtig bestellt werden.
Los geht´s!
Vorteile:
- Betriebskosten sparen
- Freie Fluchtwege
- Weniger Brandgefahr
- Miteinander gut
- auskommen
- Schöner wohnen
Tipps:
- MA 48-Mistplätze haben von Montag bis Samstag von 7.00 bis 18.00 Uhr geöffnet
- Adressen der MA 48- Mistplätze in Ihrer Nähe: wien.gv.at/stadtplan
- Misttelefon: 01 546 48
Herumliegender Hundekot ist nicht lustig. Hundebesitzer*innen haben Verantwortung, denn Hundekot ist auch eine Infektionsquelle. Wenn Hundekot nicht entfernt wird, verstößt dies gegen das Wiener Reinhaltegesetz und es kann zu einer Strafe kommen. Entfernen Sie immer den Kot Ihres Hundes, besonders auch auf den Grünflächen. Erfüllen Sie Ihre Pflicht für ein gutes Zusammenleben.
Vorteile:
- Kinder können im Gras spielen
- Kein Gestank
- Saubere Wohnhausanlage
- Freude an Hunden
- Strafe ersparen
Tipps:
- Nutzen Sie die Hundekot Sackerlspender der Stadt Wien
- Hundeleine mit Sackerlspender
- Hundekot sofort entfernen
- Sackerl vor dem Entsorgen verknoten
Müllsäcke und Abfälle gehören in die Container im Müllraum, nicht vor die Wohnungstür – denn dort stellen sie eine Gefahr im Brandfall dar.
Kaugummis, Zigarettenstummel, Dosen, Essensreste, Verpackungen und sonstige Abfälle gehören in den Mistkübel und nicht auf den Boden. Das gilt für jede und jeden überall in der Wohnhausanlage – drinnen und draußen!
Wenn Abfälle nicht korrekt entsorgt werden, kann dies zu zusätzlichen Reinigungen führen – das kostet Geld und wird allen über die Betriebskosten verrechnet.
Das geht auch günstiger: ein Handgriff genügt, um Abfälle richtig zu entsorgen.
Vorteile:
- Ein sauberes Zuhause
- Schöner wohnen
- Keine zusätzlichen Reinigungen
- Betriebskosten sparen
- Gut miteinander auskommen
Tipps:
- Anderen ein Vorbild sein
- Zeigen Sie es Kindern vor
- An Aufräumaktionen teilnehmen
Wer Abfall trennt, spart Platz in der Restmüll-Tonne und damit Geld. Denn die Müllgebühren richten sich danach, wie oft entleert wird, wie viele Mülltonnen benötigt werden und wie groß diese sind. Nutzen Sie auch die gratis Sammelstellen für Glas, Metall, Bio und Plastikflaschen in der Nähe.
Vorteile:
- Papier, Glas, Metall und Plastikflaschen im richtigen Container sparen Betriebskosten
- Saubere Müllräume
- Weniger Gestank
Tipps:
- Vermeiden Sie Müll schon beim Einkaufen
- Lassen Sie Verpackungen im Supermarkt
- Verwenden Sie mehrteilige Mistkübel
- Informationen zum richtigen Trennen gratis auf wenigermist.at oder am Misttelefon: 01 546 48
Strafen bei Nichteinhaltung der Regeln
Im Gemeindebau wird die Einhaltung des Wiener Reinhaltegesetz durch die Ordnungsberater*innen kontrolliert.
Ein Organmandat, ausgestellt von Ordnungsberater*innen, kostet 50 Euro. Dies betrifft zum Beispiel auch nicht entfernten Hundekot an öffentlichen Orten. Bei Anzeigen kann es teurer werden – hier steigen die Kosten bis auf 2.000 Euro.
Warum ist es wichtig, den Gemeindebau gemeinsam sauber zu halten?
Ihre Hausbetreuung ist für die Reinigung, Wartung und Pflege der Wohnhausanlage zuständig und als Ansprechpartner*in persönlich für Sie da. Die Anlage wird in regelmäßigen Intervallen gereinigt – innen und außen, damit alles sauber ist.
Müll, der dazwischen gedankenlos weggeworfen wird, bleibt liegen. Er kann dann nur noch durch extra Aufträge entfernt werden. Wenn ständig neuer Müll die Wohnhausanlage verunreinigt, kann das von den Hausbetreuer*innen sowie Hausbesorger*innen nicht mehr bewältigt werden. Zusätzliche Betriebskosten entstehen, die von allen Mieter*innen bezahlt werden müssen. Schade ums Geld!
Ein gutes Zusammenleben funktioniert nur mit gegenseitiger Rücksichtnahme und Respekt.