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Die "Wohnmaschine", das Anton Brenner Museum

Der Architekt Anton Brenner entwarf u.a. Gemeindebauten, wie etwa zwei Häuser der Werkbundsiedlung. Er selbst wohnte mit seiner Familie in einer der Wohnungen im zweiten Stock in der Rauchfangkehrergasse 26 im 15. Bezirk. Eben diese Wohnung, in der sich die ursprüngliche Ausstattung erhalten hat, präsentiert sich heute als Gemeindebaumuseum und ist der Öffentlichkeit nach Voranmeldung zugänglich.

Die Wohnung in der Heinickegasse/Ecke Rauchfangkehrergasse wurde nachträglich renoviert und BesucherInnen zugänglich gemacht. Die ursprüngliche Möblage der Architektenwohnung mit Wandverbau, die multifunktionale Küche, der in dieser Wohnung integrierte Müllschlucker und weitere revolutionäre Details bleiben im Museum für die Nachwelt erhalten.

Ein Prunkstück des Museums ist die noch vollständig erhaltene Einbauküche, die auf kleinstem Raum sämtliche Arbeitsabläufe in geringster Zeit ermöglicht und sich durch einen bis ins Detail durchdachten Funktionalismus auszeichnet. Mit ihr hat sich ein Vorläufer jener berühmten „Frankfurter Küche“ erhalten, mit der die große Architektin Margarete Schütte-Lihotzky (1897-2000) eine Assistentin von Anton Brenner, drei Jahre später, 1927, Weltruhm erlangte.

Eingebaute Schirmständer, die Kleiderablagehaken, die einschwenkbaren Nachttische mit Lesespots, weisen auf für damalige Verhältnisse moderne Planung durch den Architekten Anton Brenner hin, und ermöglichten einer Familie auf nur 38m² gut zu leben. Aber kommen Sie vorbei und überzeugen Sie sich selbst.

Kontakt:

  • Kontakt für Besichtigung ab einer Gruppengröße von 5 Personen.
  • Einzelführungen auf Anfrage.
  • Anmeldung bitte mit dem Betreff „Besichtigung Brenner Wohnung“ erforderlich bei:
    E-Mail: angelika.domanov@zeitraum.org
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