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Karolinengasse 15

Fakten

Karolinengasse 15

Karolinengasse 15, 1040 Wien

Baujahr: 1993-1994

Wohnungen: 17

Wohnen in Wien

In den 1990er-Jahren konzentrierte sich die Stadt Wien neben geförderten Sanierungen hauptsächlich darauf, die Stadt im Nordosten und Süden zu erweitern (21.000 Wohnungen in vier Jahren). In enger Zusammenarbeit mit der Stadtplanung wurden großflächig Siedlungsgebiete erschlossen, so zum Beispiel der Leberberg in Simmering. Die Gemeindebauten, die nun für eine breitere Bevölkerungsschicht zugänglich sind, passen sich den modernen Bevölkerungsstrukturen an, indem sie flexible Wohnungen auch für Alleinerziehende, ältere Menschen und Alleinstehende bieten. Zudem sparen sie durch eine nachhaltige Bauweise Betriebskosten und Energie.

Geschichte

Der Vorgängerbau des heutigen Wohnhauses stammte aus der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts, im Jahr 1875 erfolgten der Zubau eines Hoftraktes sowie die Neugestaltung der Fassade durch den Wiener Stadtbaumeister Philip Theiss. 1892 wurde im rückwärtigen Bereich des Hofes ein Pferdestall errichtet und dieser 1952 zu einer Werkstätte für eine Handweberei umgebaut. Erst 1982 wurde die Abbruchbewilligung für das zweigeschoßige Wohnhaus mit neun Wohnungen erteilt; die Baubewilligung für den heute bestehenden Neubau datiert aus demselben Jahr.

Die Architektur

Die vierstöckige Wohnhausanlage von Peter Gypser ist in drei Zonen gegliedert: Erdgeschoß und erster Stock sind durch horizontale Nuten als Einheit zu einer Art Sockel zusammengefasst und durch ein Zwischengesims von den oberen Wohngeschoßen mit glatter Fassade getrennt. Darüber erhebt sich - über einem stark ausgeprägten Kranzgesims - das ausgebaute Dachgeschoß. Die Fassade des Wohnhauses ist im Bereich der beiden mittleren Fensterachsen bis auf Höhe des fünften Geschoßes vertikal leicht eingeknickt - eine Lösung, die noch zusätzlich durch Putzkerben betont wird. Während diese Zone in den oberen Stockwerken querrechteckige Fenster aufweist, sind sämtliche Fenster in den Obergeschoßen der drei äußeren Achsen als französische Fenster ausgeführt. Der zentral gelegene Eingangsbereich ist tief eingeschnitten und verfügt über ein mit Wellblech gedecktes Vordach.

Der Name

Die Karolinengasse ist nach Kaiserin Karoline Auguste (1792-1873) benannt, der Gemahlin Kaiser Franz I. Auf einem Situationsplan von 1844 ist die Gasse bereits mit ihrem heutigen Namen angeführt, ursprünglich hieß sie jedoch "Am Goldeck". Sie wurde im Jahr 1823 nach der Abteilung der "Weyringerschen Sandgestätten" angelegt.

Freie Garagenplätze

Art Miete
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