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Ausstellungsstraße 43

Fakten

Ausstellungsstraße 43

Ausstellungsstraße 43, 1020 Wien

Baujahr: 1960-1961

Wohnungen: 17

Architekt: Victor Mittag

Wohnen in Wien

Die Atmosphäre des Gemeindebaus ist durch dessen Bezug zum Pratergelände geprägt. Bis zum Jahr 1766, mit der Freigabe an ein allgemeines Publikum durch Joseph II., war der Prater ein nur wenigen zugängliches, kaiserliches Jagdrevier. Zur Erbauung des Volkes sollten neben diversen Arten von Unterhaltung Wirtshäuser entstehen. Nach dem Entschluss, Wien zur Weltstadt zu machen und für die Weltausstellung ein Grundstück nördlich des Volkspraters zu wählen, veränderte sich die Landschaft durch den Eingriff von namhaften Architekten grundlegend. Während des Zweiten Weltkriegs gravierend beschädigt, wurde das Gelände bis 1953 wieder instand gesetzt. Bis heute ist der Prater ein beliebtes Ausflugsziel. Das Grundstück wurde 1958 von der Stadt Wien erworben.

Geschichte

Die Atmosphäre des Gemeindebaus ist durch dessen Bezug zum Pratergelände geprägt. Bis zum Jahr 1766, mit der Freigabe an ein allgemeines Publikum durch Joseph II., war der Prater ein nur wenigen zugängliches, kaiserliches Jagdrevier. Zur Erbauung des Volkes sollten neben diversen Arten von Unterhaltung Wirtshäuser entstehen. Nach dem Entschluss, Wien zur Weltstadt zu machen und für die Weltausstellung ein Grundstück nördlich des Volkspraters zu wählen, veränderte sich die Landschaft durch den Eingriff von namhaften Architekten grundlegend. Während des Zweiten Weltkriegs gravierend beschädigt, wurde das Gelände bis 1953 wieder instand gesetzt. Bis heute ist der Prater ein beliebtes Ausflugsziel. Das Grundstück wurde 1958 von der Stadt Wien erworben.

Die Architektur

Es handelt sich um ein fünfstöckiges Wohnhaus mit ausgebautem Dachgeschoß, das die Baulinie zu beiden Seiten einhält. Ein kleiner Vorgarten ist für den freundlichen Eindruck des Gebäudes bestimmend. Die von Geschäftsfenstern durchbrochene Sockelzone ist farblich differenziert und durch ein Gesims von den darüber befindlichen Stockwerken abgesetzt. Dem symmetrischen Prinzip der Gliederung entsprechend, ist der etwas eingezogene und der quadratischen Form der flankierenden Fenster angepasste Eingang zentriert. Der dreiachsige Mittelteil der Front weist quadratische Fenster auf. Loggien akzentuieren die einachsigen Flanken spiegelgleich.

Die Hoffassade weist ebenfalls quadratische Fenster auf und die achsenzentrierte Gliederung ist hier ebenso wie an der Straßenseite bestimmend. Der Eingang ist an der Hofseite mittig angelegt und wird durch farblich differenzierten Putz zusätzlich markiert.

Der Name

Die Straße, in der das Wohnhaus steht, ist zum Gedenken an die Wiener Weltausstellung von 1873 Ausstellungsstraße benannt. Bis 1874 bezeichnete man sie als Feuerwerksallee, nach der hier liegenden Feuerwerkswiese, anschließend Fahnenstangenallee, nach den Fahnenstangen am hier befindlichen Donauarm, mittels derer die Ankunft von Holzschiffen signalisiert wurde.

Architekten

Victor Mittag - Viktor Mittag (1896-1962) studierte an der Wiener Kunstgewerbeschule bei Heinrich Tessenow und Josef Hoffmann und später an der Akademie der bildenden Künste. Gemeinsam mit Karl Hauschka errichtete er eine Reihe von Wohnhausanlagen des Roten Wien. Nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden neben mehreren Wohnbauten in Wien auch Wohnhäuser in Eisenstadt nach seinen Plänen.

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