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Hahnemanngasse 3

Fakten

Hahnemanngasse 3

Hahnemanngasse 3, 1210 Wien

Baujahr: 1996-1997

Wohnungen: 48

Architekt: Erich Amon

Weitere Adressen

Platzergasse 1, 1210 Wien

Wohnen in Wien

In den 1990er-Jahren konzentrierte sich die Stadt Wien neben geförderten Sanierungen hauptsächlich darauf, die Stadt im Nordosten und Süden zu erweitern (21.000 Wohnungen in vier Jahren). In enger Zusammenarbeit mit der Stadtplanung wurden großflächig Siedlungsgebiete erschlossen, so zum Beispiel der Leberberg in Simmering. Die Gemeindebauten, die nun für eine breitere Bevölkerungsschicht zugänglich sind, passen sich den modernen Bevölkerungsstrukturen an, indem sie flexible Wohnungen auch für Alleinerziehende, ältere Menschen und Alleinstehende bieten. Zudem sparen sie durch eine nachhaltige Bauweise Betriebskosten und Energie.

Geschichte

In der Umgebung des heutigen Wohnbaus gab es noch um die Jahrhundertwende ausschließlich landwirtschaftliche Nutzflächen. Der Großteil der Wohnhäuser befand sich südöstlich der Anlage im Bereich der heutigen Amtsstraße. In den 1990er-Jahren wurde die Bautätigkeit zu beiden Seiten der Brünner Straße verstärkt in Angriff genommen. Im Zuge dessen entstand im Anschluss an die Flur Kreuzfeld der betreffende Wohnbau.

Die Architektur

Der Wohnbau aus den 1990er-Jahren erstreckt sich über einem rechteckigen Areal nördlich der Hahnemanngasse. Zur gleichen Zeit wurde von demselben Architekten eine weitere Anlage in der gleichen Gasse errichtet. Beide Bauten liegen einander direkt gegenüber und werden von der Platzergasse erschlossen. Der Bauteil A verläuft entlang der Jedlersdorfer Straße und verfügt über ein kleineres Nebengebäude. Der betreffende Wohnbau (Bauteil B) nimmt die Gestaltungsweise des Nachbargebäudes zur Gänze auf. Die gesamte Anlage ist mit drei Geschoßen relativ niedrig angelegt und fügt sich daher gut in die Umgebung ein. Im Westen schließt unter anderem eine breite unverbaute Grünfläche an den Wohnbau an. Die Fassade gliedert sich in Fensterachsen, die stellenweise von Loggien unterbrochen werden. Die ebenerdigen Wohnungen verfügen über kleine Gärten, die um die Anlage herum angeordnet sind. Das Dachgeschoß ist durchwegs ausgebaut und mit einigen Terrassen ausgestattet. Eine Besonderheit des Wohnbaus ist die Eisenkonstruktion entlang des Daches, die gemeinsam mit der Dachschräge den geschlossenen Baukörper auflockert.

Der Name

Die Gasse, in der der Wohnbau steht, ist seit 1993 nach dem österreichischen Fußballspieler Wilhelm Hahnemann (1914-1991) benannt. Er wurde mit Admira und Wacker insgesamt sechsmal österreichischer Meister und zählt mit 230 Toren zu den besten Schützen der Liga.

Architekten

Erich Amon - Erich Amon (geb. 1956) studierte von 1976 bis 1983 an der Technischen Universität Wien. Er arbeitete zunächst in verschiedenen Baufirmen und Architekturbüros, bevor er in das Büro von Herbert Scheiner als Partner einstieg, das heute als Amon & Scheiner ZT GmbH geführt wird. Erich Amon ist vor allem in den Bereichen Wohnbau, Büros und Geschäftslokalen tätig. Auch wurden mehrere kommunale Bauten in den Bundesländern nach seinen Entwürfen ausgeführt.

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