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Hanreitergasse 13

Fakten

Hanreitergasse 13

Hanreitergasse 13, 1210 Wien

Baujahr: 1996-1997

Wohnungen: 159

Weitere Adressen

Empergergasse 4, 1210 Wien

Wohnen in Wien

In den 1990er-Jahren konzentrierte sich die Stadt Wien neben geförderten Sanierungen hauptsächlich darauf, die Stadt im Nordosten und Süden zu erweitern (21.000 Wohnungen in vier Jahren). In enger Zusammenarbeit mit der Stadtplanung wurden großflächig Siedlungsgebiete erschlossen, so zum Beispiel der Leberberg in Simmering. Die Gemeindebauten, die nun für eine breitere Bevölkerungsschicht zugänglich sind, passen sich den modernen Bevölkerungsstrukturen an, indem sie flexible Wohnungen auch für Alleinerziehende, ältere Menschen und Alleinstehende bieten. Zudem sparen sie durch eine nachhaltige Bauweise Betriebskosten und Energie.

Geschichte

Der Wohnbau liegt unweit der Brünner Straße, die im 19. Jahrhundert nur wenig verbaut war. Nahe dem Floridsdorfer Zentrum standen vereinzelte Wohngebäude, stadtauswärts hatten sich einige Fabriken angesiedelt. Auf dem Areal der heutigen Wohnhausanlage gab es ausschließlich unbebautes Ackerland. Zeitgleich mit dem betreffenden Wohnbau wurde direkt entlang der Brünner Straße eine zweite Anlage vom selben Architekten errichtet.

Die Architektur

Die Wohnhausanlage erstreckt sich von der Hanreitergasse in Richtung Norden und schließt im Westen dicht an einen weiteren Wohnbau aus den 1990er-Jahren an. Sie besteht aus vier rechteckigen Bauteilen, die stufenförmig versetzt angeordnet sind. An den Schnittstellen der einzelnen Bauteile befinden sich die Stiegenhäuser, die sich vom restlichen Bau abheben. Die Zugänge zu den Stiegenaufgängen und zum Innenhof liegen in der Hanreitergasse sowie in der Empergergasse. Der Hof und die Wege sind so angelegt, dass der Eindruck eines Durchgangs entsteht. Entlang dieses Durchgangs gibt es Grünflächen, kleine Gärten und zahlreiche Sitzgelegenheiten.

Die viergeschoßige Anlage besticht vor allem durch ihre abwechslungsreiche und offene Gestaltung. Durchlaufende Balkone bestimmen die Fassade in der Hanreitergasse, der Eingangsbereich wird durch eine rote Färbung hervorgehoben. Die zweite Straßenfront in der Empergergasse gliedert sich in Fenster- und Balkonachsen. An der Fassade entlang des Innenhofes wechseln sich Fenster- und Balkonachsen mit einer zur Gänze verglasten Front ab. Im Norden schließt ein ebenerdiger Bauteil an den Wohnblock an, der als Abstell- und Müllraum genutzt wird. Der Übergang zum Spielplatz im Innenhof erfolgt über eine schräg angelegte, begrünte Fläche.

... und die Kunst

An den Nordseiten der einzelnen Bauteile sind hochrechteckige Felder angebracht, die ein geometrisches Muster darstellen. Zahlreiche kreisförmige Scheiben reihen sich aneinander und ergeben so einen gewissen optischen Reiz.

Der Name

Die Hanreitergasse wurde 1993 nach dem österreichischen Fußballspieler Franz Hanreiter (1913-1992) benannt. Er startete seine Karriere in Hernals und spielte 1933 bis 1935 in der österreichischen Nationalmannschaft. In der Saison 1938/39 wurde er mit SK Admira Wien "österreichischer" Meister und nahm in der Folge an sieben Spielen der reichsdeutschen Nationalmannschaft teil.

Freie Garagenplätze

Art Miete
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