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Gemeindewohnungen NEU in der Eipeldauerstraße 21-25

Die WIGEBA plant in der Eipeldauerstraße die Errichtung von Gemeindewohnungen Neu sowie infrastrukturelle Ergänzungen. Anstelle der sanierungsbedürftigen Hochgaragen entlang der Eipeldauerstraße 21-25 sollen neue leistbare Wohnungen entstehen und die bestehenden Stellplätze in den Neubau integriert werden.

Für die MieterInnen von Stellplätzen werden während der Bauarbeiten Ersatzstellplätze zur Verfügung gestellt. Die Erdgeschoßzone soll mit Gemeinschaftseinrichtungen (auch für die BewohnerInnen des Josef-Bohmann-Hofs) und gewerblichen Nutzungen aufgewertet werden.

Als Grundlage soll ein Architekturwettbewerb durchgeführt werden. Ursprünglich war geplant, mit Ihnen vor Ort im Rahmen einer Informationsausstellung in Dialog zu treten. Aufgrund der Corona- Pandemie ist das bedauerlicherweise nicht möglich.
In Vorbereitung der Unterlagen wollen wir dennoch ihre Ideen und Anregungen wissen.

Daher erhalten Sie hier Informationen zum Projekt – soweit das aus heutiger Sicht möglich ist und einen Fragen- und Antworten-Katalog.

Parallel dazu wird von der MA 21B – Stadtteilplanung und Flächenwidmung Nordost ein Entwurf zur Neufestsetzung des Flächenwidmungs-und Bebauungsplans ausgearbeitet. Dieser wird in Folge öffentlich aufgelegt, sodass Sie die Möglichkeit haben werden, sich über den Planungsstand zu informieren. Sie haben auch die Gelegenheit eine Stellungnahem dazu abzugeben. Über den Zeitpunkt der öffentlichen Auflage werden Sie zeitgerecht informiert.

Fragen und Antworten:

Worum geht es? Was ist geplant?

In Wien gibt es einen großen Bedarf an kostengünstigen Wohnungen. Daher baut die Stadt Wien seit ein paar Jahren wieder Gemeindewohnungen. Diese sogenannten Gemeindewohnungen Neu werden von der WIGEBA (Wiener Gemeindewohnungs- Baugesellschaft) auf Grundstücken der Stadt errichtet.

Entlang der Eipeldauer Straße befinden sich drei baufällige Palettengaragen aus
den 1970er Jahren mit insgesamt etwa 650 Stellplätzen. Eine Sanierung der Garagen wäre mit hohen Kosten verbunden, welche die bestehenden Wohnhausanlagen wirtschaftlich stark belasten würde. Daher ist geplant, die Garagen etappenweise abzureißen und durch mehrgeschossige Neubauten mit Tiefgarage zu ersetzen. Es sollen dort neue leistbare Gemeindewohnungen entstehen. Zusätzlich ist geplant, mit Geschäften und Gemeinschaftseinrichtungen im Erdgeschoss die Eipeldauerstraße und die Wohnhausanlage zu beleben. Die neuen Gebäude
sollen nur in den Bereichen zwischen den inneren Erschließungswegen des Josef-Bohmann-Hofs platziert werden. Bestehende Wegeverbindungen zwischen
Eipeldauer Straße und Alfred-Kubin-Platz bleiben erhalten. Der Bestand an Wohngebäuden im Josef-Bohmann-Hof selbst wird baulich nicht verändert.

Wo soll gebaut werden?

Entlang der Eipeldauer Straße im Bereich der drei baufälligen Palettengaragen. Die Garagen werden etappenweise abgerissen. An ihrer Stelle werden die Neubauten mit Tiefgaragen errichtet. In den ein- bis zweigeschossigen Tiefgaragen werden die Stellplätze für den Bestand und den Neubau untergebracht.

Wann ist Baubeginn? Wann Fertigstellung?

Das Projekt befindet sich noch ganz am Anfang der Entwicklung. Mit einem Baubeginn ist frühestens Mitte 2023 zu rechnen, mit der Gesamtfertigstellung frühestens 2028.

Wie viele neue Wohnungen werden dort entstehen?

Dies kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht genau beziffert werden, da es noch kein fertiges Projekt gibt und die Anzahl der errichteten Wohnungen von der Größe der Wohnungen abhängt. Seitens WIGEBA wird ein zeitgemäßer Mix an unterschiedlichen Wohnungsgrößen und Grundrissvarianten angestrebt. Überschlägig kann von etwa 500 neuen Wohnungen ausgegangen werden, davon circa 300 Gemeindewohnungen Neu und circa 200 geförderte Wohnungen.

Wie hoch werden die neuen Gebäude sein? Wie viele Geschoße werden sie haben?

Wiener Wohnen hat vorab eine Vorstudie beauftragt. Diese wurde mit der Stadtplanung Wien abgestimmt. Sie zeigt beispielhaft, wo die Gebäude stehen und wie hoch sie sein könnten. Parallel zur erforderlichen Umwidmung wird ein Architekturwettbewerb durchgeführt. Erst danach wird feststehen, wie die neue Wohnhausanlage genau aussieht. Die Vorstudie sieht eine Gebäudehöhe (Dachkante)
von 21m vor (5-6 Geschoße plus Erdgeschoss mit besonderer Raumhöhe) zuzüglich zurückgesetztem Dachgeschoss (Staffelgeschoss). In städtebaulich besonderen Bereichen (zum Beispiel an der Ecke Eipeldauer Straße/ Melangasse) ist auch eine Höhe (Dachkante) von bis zu 26 m (7-8 Geschoße plus Erdgeschoß mit besonderer Raumhöhe) denkbar.

Welche Vorteile bringt der Neubau für AnrainerInnen?

  • Abriss der baufälligen und wenig ansehnlichen Palettengaragen
  • Lärmschutz durch Neubauten entlang der Eipeldauerstraße, mehr Ruhe in den Höfen
  • Aufwertung der Eipeldauerstraße, mehr Aufenthaltsqualität
  • Geschäfte (Nahversorger, Bäckerei et cetera) im Ergeschoß geplant
  • Gemeinschaftseinrichtungen im Neubau können auch von den BestandsmieterInnen genutzt werden
  • Ausreichend Stellplätze für Bestandsmieter in der neu gebauten Tiefgarage

Wird es auch Geschäfte oder soziale Einrichtungen geben?

Ja, dies ist vorgesehen. In der Erdgeschosszone sind unter anderem Nahversorgungseinrichtungen, Kleingewerbeflächen und soziale Infrastruktur
geplant. Durch eine besondere Raumhöhe im Erdgeschoss kann eine vielseitige
Nutzungsmischung sichergestellt werden.

Tipp:
Schreiben Sie uns in einem Mail ( eipeldauerstrasse@wrwohnen.at ), welche Einrichtungen/ Nutzungen Ihnen in Ihrem Grätzl derzeit fehlen.

Wie wird auf die bestehenden Gebäude und Wege Rücksicht genommen?

Die neuen Gebäude sollen nur in den Bereichen zwischen den inneren Erschließungswegen des Josef-Bohmann-Hofs platziert werden. Bestehende Wegeverbindungen zwischen Eipeldauer Straße und Alfred-Kubin-Platz bleiben
erhalten. Eine ausreichende Belichtung der Bestandsgebäude gemäß der Wiener Bauordnung soll zu jeder Zeit gewährleistet sein.

Wie viele Pkw-Stellplätze wird es in der Tiefgarage geben?

Dies kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht genau beziffert werden, da es noch kein fertiges Projekt gibt und die Anzahl der zu errichtenden Pflichtstellplätze von der erzielten Nutzfläche abhängt. Es werden jedoch ausreichend Stellplätze für die BewohnerInnen des Bestands und des Neubaus zur Verfügung stehen. Dabei
ist voraussichtlich von insgesamt rund 1.000 Stellplätzen auszugehen (davon rund 622 Pflichtstellplätze für Bestand und rund 380 Pflichtstellplätze für den Neubau). Zu beachten ist, dass gemäß Wiener Garagengesetz beim Neubau ein Stellplatz pro 100 m2 Nutzfläche errichtet werden muss, nicht ein Stellplatz pro Wohnung.

Wo sind Ersatzstellplätze während der Bauphase vorgesehen?

Wiener Wohnen hat ein Konzept beauftragt, das sicherstellt, dass zwischen Abriss der baufälligen Garagen und Fertigstellung der neuen Tiefgaragen jederzeit genügend Pkw-Stellplätze im näheren Umfeld des Josef-Bohmann-Hofs vorhanden sind. Derzeit sind die bestehenden Hochgaragen nicht voll ausgelastet. Der Abriss der Garagen und der Neubau erfolgen etappenweise. Zusätzlich sollen oberirdische Ersatzstellplätze im Bereich der Sportanlage an der Melangasse temporär zur Verfügung gestellt werden. Durch diese Maßnahmen wird eine ausreichende Zahl an barrierefreien Stellplätzen während der Bauphase sichergestellt.

Bekomme ich automatisch einen neuen Stellplatz in der Neubau-Tiefgarage?

Rein rechtlich gesehen besteht kein automatisches Anrecht auf einen Stellplatz. Wer derzeit einen oder mehrere Stellplätze in einer der Palettengaragen besitzt und in der neuen Tiefgarage Stellplätze haben möchte, wird diese aber aller Voraussicht nach auch bekommen. Die neuen Stellplätze werden alle barrierefrei (via Aufzug) erreichbar sein.

Was genau bedeutet „Gemeindebau Neu“/ „Gemeindewohnung Neu“?

Als Antwort auf die große Nachfrage nach kostengünstigen Wohnungen baut die Stadt Wien wieder Gemeindewohnungen. Die neuen Gemeindewohnungen erfüllen dasselbe hohe Qualitätsniveau wie das gesamte Angebot im geförderten Wohnbau. Sie bieten kostengünstige und vor allem eigenmittelfreie Mieten. Die „Gemeindewohnungen Neu“ bieten ihren MieterInnen und Mietern faire Konditionen und Rechtssicherheit:

• Euro 7,50 Miete/m2 brutto (inkl. Ust)
• Keine Eigenmittel
• Keine Kaution
• Keine Befristung
• 100 % Vergabe durch Wiener Wohnen – fair und transparent geregelt nach den geltenden Vergabekriterien

Die Gemeindewohnungen Neu sind zu 100 Prozent im Eigentum der WIGEBA (Wiener
Gemeindewohnungs-Baugesellschaft) und damit im Eigentum der Stadt Wien. Verwaltet werden die Gemeindewohnungen Neu von der GESIBA (Gemeinnützige Siedlungs- und Bauaktiengesellschaft).

Wie ist der weitere Zeitplan?

Sie haben bis zum 14.3. 2021 Zeit, ihre Anregungen einzubringen. Diese werden dann geprüft und fließen in den Architekturwettbewerb ein, der kurz danach startet. Noch während der Wettbewerb läuft, beginnt die öffentliche Auflage des Flächenwidmungs- und Bebauungsplans. Im Zuge dessen haben Sie die
Möglichkeit, eine Stellungnahme zum Entwurf des Flächenwidmungs- und Bebauungsplans abzugeben. Nach Abschluss des Wettbewerbs und der öffentlichen Auflage wird der Flächenwidmungs- und Bebauungsplan im Gemeinderat beschlossen. Die Ergebnisse des Wettbewerbs werden in einer Infoveranstaltung
der interessierten Öffentlichkeit präsentiert. Sie werden frühzeitig von Wiener Wohnen beziehungsweise der Stadtplanung Wien über diese Termine informiert. Danach beginnt die eigentliche Detailplanung und Realisierung des Projekts.

Was passiert mit meinen Anregungen?

Ihre Anregungen sind uns wichtig! Die Rückmeldungen per Brief oder per E-Mail
werden gesammelt und geprüft, und sollen in die Auslobungsunterlagen für einen
Architekturwettbewerb einfließen. Die Auslobung beinhaltet die Rahmenbedingungen für die Wettbewerbsbeiträge der teilnehmenden ArchitektInnen. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass voraussichtlich nicht alle Wünsche und Hinweise der AnrainerInnen berücksichtigt werden können. Bei einem Projekt dieser Größenordnung müssen viele verschiedene Interessen unter einen Hut gebracht werden.

Sind weitere Informationen/Veranstaltungen geplant?

Ja. Derzeit geplant sind eine Information während der öffentlichen Auflage und eine
Abschlusspräsentation. Ob und in welcher Form die Veranstaltungen stattfinden können (als Veranstaltung vor Ort oder online), ist abhängig von den zum geplanten Zeitpunkt geltenden Sicherheitsmaßnahmen zur Bekämpfung des Covid-19 Viruses.
Bei der Information während der öffentlichen Auflage wird der Entwurf zum Flächenwidmungsund Bebauungsplan vorgestellt und die Möglichkeit zur Stellungnahme gegeben. Bei der Abschlussveranstaltung wird das Siegerprojekt aus
dem Architekturwettbewerb vorgestellt. Sie werden frühzeitig von Wiener Wohnen über diese Termine informiert.

Hier ein Überblick über die bisher gestellten Fragen (Stand März 2021):

Bebauung

Warum eventuell 7-8 Geschosse an der Kreuzung Eipeldauer Straße/ Melangasse?

Diese Frage wird im Zuge des Architekturwettbewerbs berücksichtigt.

Ist eine ausreichende Belichtung der umliegenden Bebauung gewährleistet?

Auf die Belichtung der Bestandsgebäude wird im Zuge des Widmungsverfahrens geachtet.

Ist ein Supermarkt geplant?

Die EG-Zone soll betreffend der Raumhöhe so gestaltet sein, dass Nutzungen durch einen Supermarkt oder einer Bäckerei möglich sein sollen.

Ist eine verstärkte Lärmbelastung durch die Neubauten für die Gebäude westlich der Eipeldauer Straße zu erwarten?

Lärmende Bauarbeiten sind nach dem Gesetz von Montag bis Sonntag von 6 bis 20 Uhr zulässig. Für eingesetzte Baumaschinen sind gesetzliche Grenzwerte festgelegt, die nicht überschritten werden dürfen. Zudem muss jeder unnötige Baulärm vermieden werden.

Wie wird die Staubbelastung während des Abrisses minimiert?

Die Abbrucharbeiten werden so beauftragt, dass eine minimale Belastung entsteht.

Werden die neuen Wohnungen Balkone haben?

Es sind wohnungsbezogene Freiflächen – Balkon, Loggia oder Terrasse – für alle Wohnungen vorgesehen.

Werden die Wohnungen eine separate Küche haben?

Ein Teil der Wohnungen wird mit einer getrennten Küche geplant.

Wieso plant man Wohnungen an der durch Lärm und Abgase stark belasteten Eipeldauer Straße?

Die Stadt strebt an, den Grünanteil von 50 Prozent zu erhalten. Die Liegenschaft ist bereits bebaut, in diesem Fall spricht man von Bodenversiegelung. Es ist also sinnvoll, eine bereits versiegelte Fläche zu bebauen. Der Bau von leistbaren Gemeindewohnungen Neu, die zu 100 % im Eigentum der Stadt sind, bietet sich auf einem Grundstück an, das im Besitz der Stadt ist.

Warum muss eine Gegend mit starker AnrainerInnenkonzentration noch mit zusätzlicher Bestandserweiterung belastet werden?

Der Neubau erfolgt auf bereits heute versiegelten Flächen, Liegenschaften befinden sich im Eigentum der Stadt Wien (siehe auch Antwort zur Frage „Wieso plant man Wohnungen an der durch Lärm und Abgase stark belasteten Eipeldauer Straße?“)

Verkehrslärm wird auf die Vis-a-Vis-Seite reflektiert: sind Baumaßnahmen zur Reduktion des Lärms geplant?

Die geplante Bebauung schirmt den bestehenden Gemeindebau von dem Verkehr der Eipeldauer Straße ab.

Wurde eine Lärmberechnung erhoben?

Für den Neubau werden Lärmkatastererhebungen durchgeführt.

Wird es einen Sichtschutz für die gegenüberliegenden Gärten geben?

Diese Frage kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht beantwortet werden.

Warum kann man nicht einfach nur eine Tiefgarage bauen anstatt Tiefgarage plus Neubauten?

Das ist auch eine Frage der Wirtschaftlichkeit. Und durch den Mix aus Wohnungen und Garage ist es überhaupt erst möglich, zu einem sozial verträglichen Tarif für die Garagenplätze zu kommen.

Wird es vertikale Begrünung geben?

Die Frage wird von der MA 21 im Zuge des Widmungsverfahrens bearbeitet.

Wie wird den MieterInnen durch den Baustellenlärm entgegengekommen? Gibt es die Möglichkeit zur Mietminderung?

Bauarbeiten sind nach dem Gesetz von Montag bis Sonntag von 6 bis 20 Uhr zulässig. Für eingesetzte Baumaschinen sind gesetzliche Grenzwerte festgelegt, die nicht überschritten werden dürfen. Zudem muss jeder unnötige Baulärm vermieden werden. Gerade in der Stadt werden Baustellen als ortsüblich angesehen. Mietreduktionen sind daher nicht vorgesehen.

Stellplätze, Mobilität

Ist gewährleistet, dass jene MieterInnen, die jetzt einen Garagenstellplatz und somit im Besitz eines aufrechten Garagen-Mietrecht-Vertrages sind, wieder einen Garagenstellplatz im Garagenobjekt wie bisher bekommen?

Ja, dies ist so vorgesehen.

Wie schauen die Mietpreisvorstellungen für die Stellplätze nach der Garagenneuerrichtung für die bisherigen Langzeitmieter aus?

Grundsätzlich beträgt die Miete auf Basis „Kosten heute“ für einen neu errichteten Tiefgaragen-Parkplatz € 69,00. Die Parkplatz-Miete soll für die BestandsmieterInnen ausgehend vom derzeitigen Preis sozial verträglich innerhalb von 10 Jahren auf diesen Zielwert angepasst werden. Natürlich erhöht sich der Zielwert aufgrund der laufenden gesetzlichen Indexierungen dementsprechend. Bei Palettenparkplätzen beträgt die jährliche Anpassung ausgehend von einer derzeitigen Miete von rund 48,00 Euro 4,10% + Indexierung. Grundsätzlich beträgt die Miete auf dem derzeitigen Stand 2021 für einen neu errichteten Tiefgaragen-Parkplatz 69,00 Euro.

Werden durch die Zufahrt zu den Garagen zusätzliche Ampelanlagen notwendig, die den Fußgängerverkehr aufhalten?

Dies kann zum derzeitigen Stand der Planung noch nicht beantwortet werden. Eine Klärung folgt im Zuge der Projektentwicklung.

Ist durch die Ausweitung der Stellplätze auf rund 1.000 mit mehr Lärm und Abgasen zu rechnen?

Es ist zu erwarten, dass die Lärmbelastung in etwa gleich bleibt. Da die Wohnungen nur an WienerInnen, die bereits in Wien leben, vergeben werden, sollten die Emissionen in der Stadt gesamtstädtisch betrachtet nicht steigen. Vor Ort kann es zu Verschiebungen kommen. Zur Beurteilung wird im Zuge des Baubewilligungsverfahrens ein entsprechendes Gutachten eingeholt.

Sind häufigere Intervalle für die Buslinien geplant?

Die Wiener Linien haben Stadtentwicklungsgebiete immer ganz genau im Auge – und reagieren dementsprechend darauf. Bei entsprechender Nachfrage wird auch das Angebot – in welcher Form auch immer – angepasst (z.B. durch Intervallverdichtungen, neue/ zusätzliche Routen oder Haltestellen).

Wo kann man das Auto während der Bauarbeiten abstellen?

Es werden für die MieterInnen der Stellplätze Ersatzparkplätze – etwa im Bereich der Sportanlage an der Malengasse – geschaffen.

Werden die vorgesehenen temporär geschaffenen Parkplätze auf Kosten der Sportanlage Melangasse gehen?

Die Sportanlage in der Melangasse ist in die Jahre gekommen. An ihrer Stelle werden auch Ersatzstellplätze errichtet werden. In der Planung ist jedoch die Planung einer neuen Sportanlage vorgesehen.

Werden die Ersatzstellplätze im Bereich der Sportanlage Melangasse überdacht sein?

Das ist aus derzeitiger Sicht nicht angedacht.

Sind die Ersatzstellplätze nur von den Altbestandsmietern benutzbar? Werden auch hierfür die bestehenden Garagen-Stellplatz-Gebühren eingehoben?

Die Ersatzstellplätze werden nur für derzeitige StellplatzmieterInnen hergestellt. Diese werden nicht überdacht sein. Über die genauen Kosten kann derzeit noch keine Angabe gemacht werden.

Wie viele Ebenen wird die neue Garage haben?

Es wird maximal 2 bzw. 1,5 (split level) Ebenen geben.

Wo wird die Ausfahrt der Tiefgarage sein?

Diese Frage ist zum derzeitigen Planungsstand noch nicht fixiert.

Sind Motorradabstellplätze in der Tiefgarage auch möglich oder wird hier ein eigener Platz vorgesehen?

Diese Frage ist zum derzeitigen Planungsstand noch nicht fixiert.

Wie lange kann man noch seinen aktuellen Stellplatz nutzen?

Ein Teil der Stellplätze ist zumindest noch bis voraussichtlich Mitte 2023 nutzbar, der andere Teil wenigstens zwei Jahre länger. Informationen zum Start der Bauarbeiten werden zeitgerecht versandt, insbesondere an StellplatzmieterInnen.

Sind auch Ersatzstellplätze in der Oskar-Grissemann-Straße angedacht? Kann man sich für diese bereits vormerken/ anmelden?

Diese Frage kann derzeit noch nicht beantwortet werden.

Kann man sich für die neuen Stellplätze bereits jetzt anmelden oder vormerken, damit man sich rechtzeitig einen neuen Parkplatz in der Nähe der Wohnung aussuchen kann?

Es sind de facto alle derzeitigen Stellplatzmieterinnen für einen Ersatzstellplatz vorgemerkt. Sie werden zeitgerecht informiert. Menschen mit Behinderungen oder Geheinschränkungen werden bevorzugt behandelt, was die Nähe zur Wohnung betrifft.

Grün- und Freiraum

Was passiert mit den Bäumen, die auf dem Grünstreifen vor der Garage Nord wachsen?

Bei jedem neuen Bauvorhaben wird angestrebt, so viel Grünraum wie möglich zu erhalten.

Soziales

Wie kann man einer "Ghettobildung" entgegenwirken? (vgl. Rennbahnweg, Großfeldsiedlung, Bohmann-Hof)

Der sozialen Durchmischung wird durch einen Wohnungsmix aus neuen Gemeindewohnungen und klassisch geförderten Wohnungen Rechnung getragen.

Infrastruktur

Gibt es genug Schulplätze in der Umgebung, die zusätzliche schulpflichtige Kinder aufnehmen können?

Innerhalb der Stadt Wien gibt es die so genannte Infrastrukturkommission. Jedes geplante Bauvorhaben erhält nur dann eine Freigabe, wenn unter anderem die soziale Infrastruktur – also Kindergarten- und Schulplätze – gewährleistet sind.

Da es in der Siedlung viele BewohnerInnen mit unterschiedlichem Kulturhintergrund gibt: ist auch ein Jugendzentrum geplant, oder ein Zentrum der Begegnung?

Derzeit ist kein Jugendzentrum bzw. Zentrum der Begegnung geplant. Es sind jedoch gemeinschaftliche Einrichtungen vorgesehen, die verschiedentlich genutzt werden können.

Wird es einen "Hallroom" geben?

Wenn damit Gemeinschaftsräume gemeint sind: Ja. Diese wird es geben.

Sind weitere Infrastrukturverbesserungen geplant?

siehe FAQ.

Wo sind Spielmöglichkeiten für Kinder vorgesehen?

Dies wird unter anderem Gegenstand des Architekturwettbewerbs sein.

Wird die Infrastruktur ähnlich den Unmengen anderer leer stehenden und desolaten Erdgeschossräumen in vielen Gemeindebauten sein?

Früher war es üblich, neben Geschäften des täglichen Lebens auch Magazine oder andere Lagerräume in der Erdgeschoßzone unterzubringen. Heutzutage wird die EG-Zone durch besondere Raumhöhen attraktiviert, um so auch vielfältigere Nutzungen zu ermöglichen.

Gemeindewohnungen Neu

Nach welchen Kriterien werden die geförderten Wohnungen in den Neubauten vergeben?

Die Wohnungen werden gemäß der fairen und transparenten Vergaberichtlinien von Wiener Wohnen an WienerInnen mit einem Wiener Wohn Ticket mit begründetem Wohnbedarf vergeben.

Der voraussichtliche Baubeginn ist 2025?

Ja, aber wie gesagt voraussichtlich. Bauverzögerungen sind möglich.

Wie wird eine soziale Durchmischung sichergestellt? Welche Leute sollen mit der Bebauung angesprochen werden?

Von den insgesamt rund 500 Wohnungen sollen 300 neue Gemeindewohnungen werden. Die restlichen 200 sollen „klassisch geförderte“ Wohnungen werden. Angesprochen werden jene WienerInnen, die den Förderrichtlinien entsprechen, für die Gemeindewohnungen Neu WienerInnen mit einem Wiener Wohn-Ticket mit besonderem Wohnbedarf.

Haben die MieterInnen Einfluss auf die Höhe der geplanten Gebäude?

Gleichzeitig mit dem Architekturwettbewerb wird die Änderung des Flächenwidmungs- und Bebauungsplans vorbereitet. Im Rahmen der öffentlichen Auflage, die generell sechs Wochen dauert, haben Sie Gelegenheit, eine Stellungnahme bei der MA 21 B - Magistratsabteilung 21 - Stadtteilplanung und Flächennutzung Nordost abzugeben.

Wann ist Abriss bzw. Bauphase geplant?

siehe Zeitplan

Kann man sich für eine Wohnung vormerken lassen ohne Vormerkschein?

Für jede Gemeindewohnung Neu brauchen Sie ein Wiener Wohn-Ticket mit begründetem Wohnbedarf.

Wie kann man sich vormerken lassen?

Sie können sich bei der Wohnberatung Wien unter www.wohnberatung-wien.at vormerken lassen, sofern Sie die Kriterien erfüllen.

Ist eine laufende, begleitende Information an die derzeitige BewohnerInnen möglich?

Mit dieser ersten Informationswelle wurde der Auftakt gesetzt zu einer Reihe von Informationen vor dem Baustart, aber selbstverständlich werden auch während der Bauphase Informationen geteilt.

Wieso kann eine Projektplanung bereits beginnen, wenn der aktuelle Flächenwidmungs- und Bebauungsplan eine Widmung für einen solchen Wohnbau nicht hergibt?

Begonnen wurde mit einer Studie, die zum jetzigen Zeitpunkt keine Aussage zulässt über das Aussehen, die Gestaltung usw. der zu erwartenden Wohnbauten. Der Grund dafür ist die noch nicht abgeschlossene zu erwartende Änderung des Flächenwidmungs- und Bebauungsplans.

Werden auch Genossenschaftswohnungen gebaut mit Eigentumsoption und Garten?

Ja, es werden auch solche Wohnungen errichtet. Wohnungsbezogene Freiflächen sind vorgesehen. Ob es eine Eigentumsoption geben wird, wurde noch nicht festgelegt.

Gibt es auch Wohnungen für JungwienerInnen ab 18 Jahren?

Natürlich!

Sonstiges

Wer bezahlt den Neubau Wohnkredit?

Gemeindewohnungen Neu sind eigenmittelfrei.

Wieso lässt man eine mit Steuergeldern errichtete Garage verfallen, nur um sie dann schleifen zu können?

Jedes Objekt hat eine begrenzte Lebensdauer und so ist es auch bei Garagen. Deshalb nutzt Wiener Wohnen diese Flächen, um Nachverdichtungen im Sinne von Schaffung günstigen Wohnraums durchzuführen und stellt gleichzeitig sicher, dass keine zusätzlichen Grünflächen verbaut werden. Dies kann als wesentlicher Beitrag zur Wiener Klimastrategie gesehen werden.

Ihre Fragen können Sie uns nicht mehr per Mail schicken, da der Einsendeschluss bereits am 14.03. 2021 war.
 

Wir bedanken uns aber für die vielen bei uns eingelangten Anregungen!

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