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Otto-Limanovsky-Hof

Fakten

Otto-Limanovsky-Hof

Westbahnstraße 25, 1070 Wien

Baujahr: 1979-1981

Wohnungen: 54

Wohnen in Wien

Zwischen 1978 und 1981 wurde zur Wohnungsverbesserung in Wien insgesamt ein Darlehensvolumen für über 48.000 Wohnungen zugesichert. 39 Wohnanlagen wurden fertig saniert, an weiteren 86 mit einem Kostenaufwand von 52 Mio. Euro gearbeitet. Zusätzlich wurden über 6.000 neue Wohnungen fertig gestellt. Die Architektur wandelte sich - dank des technischen Fortschritts in der Plattenbauweise - vom Zeilenbau hin zu flexibler gestalteten Anlagen mit individuellem Charakter und mieterfreundlichen Grundrissen. Gleichzeitig verstärkte sich das Mietermitspracherecht und serviceorientierte Wohnungsberatungszentren wurden etabliert.

Geschichte

An der Stelle des Otto-Limanovsky-Hofes stand ursprünglich ein im Jahr 1850 errichtetes Wohnhaus, das von 1888 bis 1968 die von Josef Maria Eder gegründete Höhere Graphische Bundes-Lehr- und Versuchsanstalt beherbergte. Eine vom Absolventenverband der Schule gestiftete Tafel am Eingang zur Stiege 1 erinnert an dieses Gebäude.

Die Architektur

Erich Schnögass wählte für den Eckbau eine Fassadengestaltung, welche die dahinterliegenden funktionalen Momente offenlegt und ihre Schönheit betont. Die drei Stiegenhäuser dienen dabei als vertikale Gestaltungsmittel, die mit den horizontal eingespannten Fensterzonen im farblichen Wechsel stehen. Jedes Stiegenhaus wird auch über einen Aufzug erschlossen und verfügt über einen Müll- sowie einen Kinderwagenabstellraum. Eine über die Schottenfeldgasse befahrbare Garage bietet Platz für 40 PKWs, im Bereich der Schottenfeldgasse befindet sich oberhalb des 6. Geschoßes eine Dachterrasse.

Der Name

Der Bau ist nach Otto Limanovsky (1907-1984), Bezirksvorsteher von Neubau von 1965 bis 1978, benannt. Er war gelernter Kürschner, legte 1940 die Meisterprüfung ab und führte seit 1946 einen Kürschnersalon im 7. Bezirk. Die Straße erhielt ihren Namen 1862 nach ihrer Ausrichtung zum Westbahnhof, zuvor hieß sie Lammgasse.

Sanierung

von 1998 bis 1998

Der Otto-Limanovsky-Hof wurde 1998 saniert. Durch die Erneuerung der Fenster und Türen konnten die Heizkosten für die Mieterinnen und Mieter, aber auch die Kohlendioxid-Belastung für die Umwelt gesenkt werden; außerdem wurde der Hof an die Fernwärme Wien angeschlossen.

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