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Pogrelzstraße 25

Fakten

Pogrelzstraße 25

Pogrelzstraße 25, 1220 Wien

Baujahr: 1989-1990

Wohnungen: 50

Architekt: unbekannt unbekannt

Weitere Adressen

Stundlgasse 13, 1220 Wien

Wohnen in Wien

Ab den 1980er-Jahren bestimmte ein neuer Stadtentwicklungsplan die Wohnhaussanierung. Der 1984 gegründete Wiener Bodenbereitstellungs- und Stadterneuerungsfonds und das Wohnhaussanierungsgesetz 1985 ergänzten die optimalen Voraussetzungen für eine sanfte Stadterneuerung. 36 Prozent der Sanierungsgelder flossen in Gemeindebauten, sodass die berühmtesten Gemeindebauten aus der Zwischenkriegszeit saniert werden konnten, wie z. B. der Karl-Marx-Hof, der George-Washington-Hof oder der Rabenhof. Für Neubauten wurde durch Wettbewerbe eine qualitativ hochwertige und individuelle Architektur sichergestellt, wie das Beispiel Hundertwasserhaus zeigt.

Geschichte

Die Wohnhausanlage wurde auf einem zuvor unbebauten Areal nordwestlich der ersten Wiener Montagebau-Siedlung "Siebenbürgerstraße" errichtet.

Die Architektur

Die aus drei einzelnen Baukörpern bestehende Wohnhausanlage ist Ecke Pogrelzstraße/Stundtgasse situiert, wobei zwei längsgestreckte Gebäude parallel zur Stundtgasse, der dritte orthogonal dazu angeordnet sind. Dadurch ergibt sich eine L-förmige Bebauung. Die einzelnen Baukörper sind durch Zugangswege, die die Hauseingänge an der Nordseite mit der westlich gelegenen Stundtgasse verbinden, voneinander getrennt. Alle drei Baukörper bestehen aus zwei Hauptgeschoßen und einem ausgebauten Dachgeschoß. Das Mansardendach ist mit einer roten, schuppenartigen Dacheindeckung versehen.

Die Erdgeschoßwohnungen verfügen über südlich bzw. westlich angeordnete, vorgelagerte Gärten, die übrigen Wohnungen über Loggien. Letztere geben auch die Strukturierung der Fassaden vor - ein Element, das sich konsequent bis in die Mansardendachebene zieht, die von den Dacheinschnitten der Loggien dominiert wird. Die Westfassade wie auch die inneren Hoffassaden sind darüber hinaus mit Schleppgaupen ausgestattet, die gemeinsam mit den zahlreichen Schornsteinen eine sehr lebhafte Dachlandschaft ergeben. Massive Betonbrüstungen an den Loggien in der Farbe der Putzfassade verbinden das Gebäude wiederum zu einem einheitlichen Ganzen.

Der Name

Johann Pogrelz (1629-1700) war von 1670 bis 1690 Pfarrer in Kagran. Während seiner Amtszeit ließ er die Kirche St. Georg zu Kagran ausbauen und vergrößern. Darüber hinaus beteiligte er sich mit finanziellen Mitteln am Aufbau einer Schule.

Architekten

unbekannt unbekannt -

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