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Aribogasse 28

Fakten

Aribogasse 28

Aribogasse 28, 1220 Wien

Baujahr: 1963-1963

Wohnungen: 469

Weitere Adressen

Hausgrundweg 16, 1220 Wien

Wohnen in Wien

In den 1960er-Jahren nahm der Wohnbau in Wien bis hin zum Wohnungsbauboom der 1970er-Jahre kontinuierlich zu. Die Grundlage dafür bildeten 1961 ein städtebauliches Konzept und ein Generalverkehrsplan von Roland Rainer. Der geplante U-Bahn-Bau sowie die Erschließung bisheriger Randgebiete nördlich der Donau förderten diese Entwicklung. Besonders am südlichen und östlichen Stadtrand gab es Grundstücke zu günstigen Preisen, auf denen neue große Wohnviertel geschaffen wurden. Die neue Fertigteilbauweise mit vorgefertigten Betonelementen erlaubte es, in kurzer Zeit ganze Stadtteile neu zu errichten.

Geschichte

Die Wohnhausanlage steht laut dem Wiener Generalstadtplan von 1912 auf dem Areal der so genannten "Fleischauer Äcker". Rund um den Gemeindebau gab es bis weit ins 20. Jahrhundert vor allem Ackerland, eine große Bebauungswelle fand mit der Stadterweiterung in den 1960er-Jahren statt.

Die Architektur

Die Wohnhausanlage Aribogasse 28 ist der vierte und letzte Bauteil einer großen Wohnanlage mit insgesamt über 100 Stiegen, wobei der hier besprochene Bereich über eine eigenständige Nummerierung verfügt. Die in der für die 1960er-Jahre üblichen Zeilenbauweise angelegte Siedlung besteht aus acht in Nord-Süd-Richtung orientierten Bauten und einem in Ost-West-Richtung orientierten Block. Auch der große Grünraum zwischen den Gebäuden ist charakteristisch für die Errichtungszeit. Der Großteil der Gebäude ist viergeschoßig, lediglich der nördlichste Riegel und der quer gestellte östliche Bauteil weisen sieben beziehungsweise acht Etagen auf. Die zwei- bis vierflügeligen Fenster sind tief in die glatte Fassade eingeschnitten. Besondere Aufmerksamkeit wird durch die rot, gelb und blau gefassten Brüstungen der großen, teils verglasten Loggien erzielt.

... und die Kunst

Im Grünbereich zwischen den Häuserzeilen befindet sich der heute als Blumenbeet genutzte Brunnen von Franz Barwig dem Jüngeren (1903-1985). Dabei handelt es sich um eine annähernd runde Brunnenanlage mit Natursteinplastiken, bestehend aus einer "Kindergruppe auf einer Schildkröte" sowie einem "Knaben mit Fisch" aus den Jahren 1964 bis 1966.

Der Name

Die Aribogasse trägt ihren Namen seit 1909. Sie wurde nach Aribo, dem Obergrafen der Ostmark aus den Jahren 876 bis 909, benannt.

Sanierung

von 2007 bis 2009

Die Wohnhausanlage wurde in den Jahren 2007 bis 2009 einer Sanierung unterzogen. Neben der Neudeckung des Daches umfassten die Arbeiten auch die Erneuerung der Fenster und Türen sowie ein Wärmedämmverbundsystem für die Fassade. Dadurch konnten die Heizkosten für die Mieterinnen und Mieter, aber auch die Kohlendioxid-Belastung für die Umwelt gesenkt werden. Die Kosten für die Sanierung betrugen 5.489.400 Euro, davon konnten 1.239.164 Euro durch einen Landeszuschuss gedeckt werden.

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