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Hanreitergasse 3

Fakten

Hanreitergasse 3

Hanreitergasse 3, 1210 Wien

Baujahr: 1993-1996

Wohnungen: 287

Weitere Adressen

Ocwirkgasse 3, 1210 Wien

Hahnemanngasse 8, 1210 Wien

Wohnen in Wien

In den 1990er-Jahren konzentrierte sich die Stadt Wien neben geförderten Sanierungen hauptsächlich darauf, die Stadt im Nordosten und Süden zu erweitern (21.000 Wohnungen in vier Jahren). In enger Zusammenarbeit mit der Stadtplanung wurden großflächig Siedlungsgebiete erschlossen, so zum Beispiel der Leberberg in Simmering. Die Gemeindebauten, die nun für eine breitere Bevölkerungsschicht zugänglich sind, passen sich den modernen Bevölkerungsstrukturen an, indem sie flexible Wohnungen auch für Alleinerziehende, ältere Menschen und Alleinstehende bieten. Zudem sparen sie durch eine nachhaltige Bauweise Betriebskosten und Energie.

Geschichte

In der Umgebung des heutigen Wohnbaus gab es noch um 1900 vor allem unverbaute Ackerflächen. Der Großteil der Wohnbauten befand sich südöstlich der Anlage im Bereich der heutigen Amtsstraße. In den 1990er-Jahren entstanden entlang der Brünner Straße stadtauswärts mehrere große Wohnhäuser. Im Zuge dessen wurde nahe der Flur Kreuzfeld der betreffende Wohnbau errichtet.

Die Architektur

Der Wohnbau aus den 1990er-Jahren verläuft über einem langgestreckten Areal von der Hanreitergasse in Richtung Nordosten. Die viergeschoßige Anlage erstreckt sich über einem U-förmigen Grundriss mit zwei Haupteingängen. Begrünte Flächen und kleine Gärten schließen den Bau nach außen hin ab. Mehrere Durchgänge führen zu den Stiegeneingängen und dem ebenfalls begrünten Innenhof. Der Wohnbau fügt sich trotz der vier Geschoße in die flache Bebauung der Umgebung gut ein. Die Fassade des Wohnbaus wird durch Fenster- und Balkonachsen gegliedert und ist mit Terrassen ausgestattet. Die verglasten Stiegenhäuser heben sich aufgrund ihrer Gestaltung deutlich vom restlichen Gebäude ab. Durch einzelne Elemente, wie Erker und Eckloggien, entsteht ein plastischer und lebendiger Gesamteindruck. Als charakteristisches Merkmal umlaufen stählerne Pfeiler im Bereich der Dachzone den Wohnbau. Im Innenhof befindet sich auch der Zugang zum ebenerdigen Kindergarten, der sich durch seine Farbigkeit zusätzlich vom restlichen Bau absetzt.

Der Name

Die Gasse, in der der Wohnbau steht, ist seit 1993 nach dem österreichischen Fußball-Spieler Franz Hanreiter (1913 - 1992) benannt. Er startete seine Karriere in Hernals und spielte 1935 - 1936 in der österreichischen Nationalmannschaft. In der Saison 1938/39 wurde er mit SK Admira Wien "österreichischer" Meister und nahm in der Folge an sechs Spielen der reichsdeutschen Nationalmannschaft teil.

Freie Garagenplätze

Art Miete
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