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Donaufelder Straße 22

Fakten

Donaufelder Straße 22

Donaufelder Straße 22, 1210 Wien

Baujahr: 1977-1979

Wohnungen: 27

Weitere Adressen

Theodor-Körner-Gasse 29, 1210 Wien

Wohnen in Wien

Zwischen 1978 und 1981 wurde zur Wohnungsverbesserung in Wien insgesamt ein Darlehensvolumen für über 48.000 Wohnungen zugesichert. 39 Wohnanlagen wurden fertig saniert, an weiteren 86 mit einem Kostenaufwand von 52 Mio. Euro gearbeitet. Zusätzlich wurden über 6.000 neue Wohnungen fertig gestellt. Die Architektur wandelte sich - dank des technischen Fortschritts in der Plattenbauweise - vom Zeilenbau hin zu flexibler gestalteten Anlagen mit individuellem Charakter und mieterfreundlichen Grundrissen. Gleichzeitig verstärkte sich das Mietermitspracherecht und serviceorientierte Wohnungsberatungszentren wurden etabliert.

Geschichte

Die Donaufelder Straße war bereits um 1900 großteils verbaut, an der Stelle des heutigen Wohnhauses befand sich ursprünglich ein späthistoristisches Gebäude. Das Wohnhaus verfügte über zwei Geschoße und beherbergte schon damals eine Apotheke und eine Gaststube. An der Ecke zur Theodor-Körner-Gasse hatte man 1908 einen Zubau mit drei Geschoßen angebaut. Nachdem das Gebäude im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt worden war, wurde der Altbestand schließlich zur Gänze abgetragen.

Die Architektur

Wo die Theodor-Körner-Gasse auf die Donaufelder Straße stößt, befindet sich der Wohnbau aus den späten 1970er-Jahren. Das Eckhaus erstreckt sich über einen L-förmigen Grundriss und verfügt über fünf Geschoße. Die Verwendung von zwei unterschiedlichen Gelbtönen an der Fassade sorgt für eine abwechslungsreiche Gestaltung. Die einzelnen Stockwerke werden durch hellgelbe schmale Wandflächen zusammengefasst und vertikal gegliedert. Die Fassade zur Theodor-Körner-Gasse ist durchwegs plastischer gestaltet. Neben den hellen Wandflächen erzeugen vor allem die dreieckigen Erker, die jeweils vier Stockwerke zusammenfassen, einen lebendigen Gesamteindruck. Ein ähnlich gestalteter Wohnbau befindet sich schräg gegenüber, für beide Bauten ist dasselbe Architektenteam verantwortlich.

Der Name

Die Straße, in der der Wohnbau steht, ist nach der ehemaligen Ortsgemeinde Donaufeld benannt. Die Straße wurde 1840 begradigt und als Verbindung zwischen Floridsdorf und dem Kagraner Platz angelegt. Die Gemeinde trug anfangs den Namen Neu-Leopoldau und wurde 1881 in Neu-Leopoldau mit Mühlschüttel umbenannt. Nachdem die Ortschaft 1886 schließlich den Namen Donaufeld erhielt, wurde sie im Jahre 1904 in den 21. Bezirk eingemeindet.

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