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Leopold-Ernst-Gasse 20

Fakten

Leopold-Ernst-Gasse 20

Leopold-Ernst-Gasse 20, 1170 Wien

Baujahr: 1983-1984

Wohnungen: 15

Architekt: GESIBA Gemeinnützige Siedlungs- und Bauaktiengesellschaft

Weitere Adressen

Leopold-Ernst-Gasse 22, 1170 Wien

Antonigasse 41, 1170 Wien

Weidmanngasse 34, 1170 Wien

Weidmanngasse 28, 1170 Wien

Weidmanngasse 33, 1170 Wien

Wohnen in Wien

Ab den 1980er-Jahren bestimmte ein neuer Stadtentwicklungsplan die Wohnhaussanierung. Der 1984 gegründete Wiener Bodenbereitstellungs- und Stadterneuerungsfonds und das Wohnhaussanierungsgesetz 1985 ergänzten die optimalen Voraussetzungen für eine sanfte Stadterneuerung. 36 Prozent der Sanierungsgelder flossen in Gemeindebauten, sodass die berühmtesten Gemeindebauten aus der Zwischenkriegszeit saniert werden konnten, wie z. B. der Karl-Marx-Hof, der George-Washington-Hof oder der Rabenhof. Für Neubauten wurde durch Wettbewerbe eine qualitativ hochwertige und individuelle Architektur sichergestellt, wie das Beispiel Hundertwasserhaus zeigt.

Geschichte

Das Wohnhaus in der Leopold-Ernst-Gasse 20 stellt die zweite Erweiterung der bereits bestehenden, angrenzenden Wohnhausanlage zwischen Weidmanngasse und Leopold-Ernst-Gasse dar. Das Grundstück wurde von der Gemeinde Wien 1979 erworben. Zuvor befand sich hier ein dreigeschoßiges Althaus aus den 1870er-Jahren in Privatbesitz. Im Hof waren Nebengebäude und Werkstätten untergebracht. Bereits in den 1960er-Jahren war dieses Althaus beschädigt und bis 1980 völlig unzulänglich geworden. Mit Aufhebung des Denkmalschutzes konnte die Bewilligung zum Abbruch erteilt werden. Zwischen 1983 und 1984 wurde das heutige Wohnhaus errichtet, welches seither unverändert blieb.

Die Architektur

Das Wohnhaus beherbergt vier Hauptwohnstockwerke, ein Erd- und ein Dachgeschoß, welches teilweise begrünt und ausgebaut ist. Hinter dem Wohnhaus befindet sich eine weitläufige Grünanlage mit Kinderspielplatz und Sitzgelegenheiten. Das Wohnhaus stellt eine Erweiterung der Anlage in der Weidmanngasse 28 dar. Auch architektonisch orientiert sich der Bau an dem Nachbauhaus. Auf eine vertikale Struktur sowie die Ausbildung von Achsen wird hier gänzlich verzichtet. Die Fassade des Wohnhauses ist horizontal und den Geschoßen entsprechend gegliedert. Das Sockelgeschoß ist etwas zurückversetzt. Durchlaufende Fensterbänder betonen in allen Stockwerken die Horizontale. Die ausladenden Fensterbankgesimse unterhalb der Fensterbänder sind ebenfalls durchgängig, jedoch in den einzelnen Geschoßen unterschiedlich lang. Sie setzen alle an der linken Seite an und reichen unterschiedlich weit nach rechts. Dadurch scheint das Haus mit der Anlage in der Leopold-Ernst-Gasse 22 verbunden zu sein und sich an diese gewissermaßen "anzulehnen".

Der Name

Die Leopold-Ernst-Gasse wurde 1894 nach dem Architekten und Dombaumeister Leopold Ernst (1808-1862) benannt. Er dekorierte in Wien die drei großen Säle im Niederösterreichischen Landhaus, im Stephansdom baute er unter anderem die Liechtensteinkapelle um. Leopold Ernst gehörte zu den Begründern des Vereins zur Erhaltung der Baudenkmale in Wien. Die Leopold Ernst-Gasse hieß zuvor Gebhart- bzw. Gestättengasse und zuletzt, bis 1894, Leopoldigasse.

Architekten

GESIBA Gemeinnützige Siedlungs- und Bauaktiengesellschaft - -

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