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Kranzgasse 20

Fakten

Kranzgasse 20

Kranzgasse 20, 1150 Wien

Baujahr: 1980-1981

Wohnungen: 18

Wohnen in Wien

Zwischen 1978 und 1981 wurde zur Wohnungsverbesserung in Wien insgesamt ein Darlehensvolumen für über 48.000 Wohnungen zugesichert. 39 Wohnanlagen wurden fertig saniert, an weiteren 86 mit einem Kostenaufwand von 52 Mio. Euro gearbeitet. Zusätzlich wurden über 6.000 neue Wohnungen fertig gestellt. Die Architektur wandelte sich - dank des technischen Fortschritts in der Plattenbauweise - vom Zeilenbau hin zu flexibler gestalteten Anlagen mit individuellem Charakter und mieterfreundlichen Grundrissen. Gleichzeitig verstärkte sich das Mietermitspracherecht und serviceorientierte Wohnungsberatungszentren wurden etabliert.

Geschichte

Der Vorgängerbau der heutigen Wohnhausanlage wurde im Jahr 1864 errichtet. Nach zahlreichen Um- und Ausbauten wurde das zweistöckige Wohnhaus samt Hintertrakten 1972 zum Abbruch freigegeben. Die Baubewilligung für den Neubau stammt aus dem Jahr 1979.

Die Architektur

Das fünfstöckige Wohnhaus mit ausgebautem Dachgeschoß, 18 Wohnungen und einer Tiefgarage wurde in den Jahren 1980/81 errichtet. Der gesamte Bau springt weit hinter die Baulinie der Nachbarhäuser zurück, wodurch eine Art Vorgarten entsteht. Die Erdgeschoßzone hebt sich durch eine andere Farbgebung deutlich von den restlichen Geschoßen der Wohnhausanlage ab. Hier befindet sich neben dem tief eingeschnittenen Eingangsbereich auch die Garageneinfahrt. Die symmetrisch gegliederte Fassade der Hauptgeschoße ist frei von jeglichem bauplastischen Dekor, eine Rhythmisierung wird ausschließlich durch die unterschiedliche Form der Fenster und deren Anordnung erzielt. Auf Balkone oder Loggien wurde sowohl straßen- als auch hofseitig verzichtet. Den Abschluss nach oben bildet ein schwach auskragendes Kranzgesims.

Der Name

Die Kranzgasse, vormals Krongasse, trägt ihren Namen seit 1864 und erhielt ihre Bezeichnung von einem alten Hausschild: "Zum grünen Kranz".

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