Wiener Wohnen setzt eine große Sanierungsinitiative um, um Gemeindebauten zu modernisieren, ihren Energieverbrauch zu senken und sie für die Zukunft fit und sicher zu machen.
Nach rund 28 Monaten Sanierungsarbeiten ist die Wohnhausanlage in der Gemeindeberggasse 10–24 im 13. Bezirk umfassend erneuert und in vielen Bereichen deutlich verbessert. Der Gemeindebau aus den Jahren 1956 bis 1958 wurde technisch modernisiert, energetisch aufgewertet und insgesamt wieder gut instandgesetzt. Trotz der Arbeiten zeigt sich die Anlage weiterhin in ihrem vertrauten Erscheinungsbild und bietet nun mehr Komfort, Sicherheit und eine zeitgemäße Ausstattung.
Eckdaten zum Wohnhaus
- Baujahr: 1956-58
- 12 Stiegen
- 68 Wohnungen und 11 Geschäftslokale
- Sanierungszeitraum: Oktober 2022 bis April 2025
Was wurde saniert?
Bei der Sanierung wurde großer Wert darauf gelegt, das historische Erscheinungsbild zu bewahren und gleichzeitig eine moderne, sichere und energieeffiziente Ausstattung zu schaffen. Die Arbeiten umfassten Verbesserungen am Gebäude, Maßnahmen für mehr Sicherheit und Wohnqualität sowie eine Aufwertung des Außenbereichs. Dazu gehören unter anderem:
Verbesserungen am Gebäude
- deutlich verbesserte Wärmedämmung
- neue Wärmeschutzfenster und Balkontüren
- Sanierung von Dach und Fassade
Mehr Sicherheit und Wohnkomfort
- neue Wohnungseingangstüren und Stiegenhaustüren
- frisch ausgemaltes Stiegenhaus
- angepasste, sichere Handläufe
- neue Fahrrad- und Kinderwagenabstellplätze
- größere Stiegenhausfenster im obersten Geschoß
- zusätzliche Maßnahmen für Brandschutz, Barrierefreiheit und Sicherheit
Aufwertung des Außenbereichs
- zwei neue Müllplätze
- frisch sanierte historische Mosaike
- neue Geschäftslokalportale
Deutlich weniger Energieverbrauch
Durch die thermisch-energetische Sanierung wurde der Energieverbrauch um 80 % gesenkt:
- vor der Sanierung: 199 kWh/m²a
- nach der Sanierung: 40 kWh/m²a
- Einsparung: 159 kWh/m²a
Damit ist der historische Gemeindebau heute spürbar energieeffizienter und klimafreundlicher – ein Gewinn für die Bewohner*innen und die Umwelt.