Wiener Wohnen setzt eine große Sanierungsinitiative um, um Gemeindebauten zu modernisieren, ihren Energieverbrauch zu senken und sie für die Zukunft fit und sicher zu machen.
Die Wohnhausanlage in der Schneidergasse 9 im 11. Bezirk wurde umfassend saniert. Da das Gebäude aus dem Jahr 1928 unter Denkmalschutz steht, mussten die Arbeiten besonders sorgfältig durchgeführt werden. Dabei blieb das historische Erscheinungsbild erhalten und wurde behutsam erneuert, während gleichzeitig Energieeffizienz, Sicherheit und Wohnkomfort deutlich verbessert wurden.
Eckdaten zum Wohnhaus
- Baujahr: 1928
- 1 Stiege
- 10 Wohnungen
- Besonderheiten: Gebäude unter Denkmalschutz
- Sanierungszeitraum: Oktober 2022 bis Mai 2024
Was wurde saniert?
Bei der Sanierung wurde großer Wert darauf gelegt, das historische Erscheinungsbild zu bewahren und gleichzeitig eine moderne, sichere und energieeffiziente Ausstattung zu schaffen. Die Arbeiten umfassten Verbesserungen am Gebäude, Maßnahmen für mehr Sicherheit und Wohnqualität. Dazu gehören unter anderem:
Verbesserungen am Gebäude
- deutlich verbesserte Wärmedämmung
- neue Wärmeschutzfenster
- neue Wohnungseingangstüren und Allgemeintüren
- Sanierung der straßenseitigen Holzkastenfenster
- Sanierung von Dach und Fassade
Mehr Sicherheit und Wohnkomfort
- frisch ausgemaltes Stiegenhaus
- die Beleuchtung im Haus und im Müllplatz wurde verbessert
- zusätzliche umfassende Maßnahmen für Brandschutz, Barrierefreiheit und Sicherheit
Deutlich weniger Energieverbrauch
Durch die thermisch-energetische Sanierung wurde der Energieverbrauch um 67 % gesenkt:
- vor der Sanierung: 145 kWh/m²a
- nach der Sanierung: 49 kWh/m²a
- Einsparung: 96 kWh/m²a
Damit ist der historische Gemeindebau heute spürbar energieeffizienter und klimafreundlicher – ein Gewinn für die Bewohner*innen und die Umwelt.