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Aus der Vogelperspektive

Franz Ebner führt Regie
Franz Ebner führt Regie

10.12.: Die Salzburger Firma Ebner-Film drehte in sechs Tagen in zwölf Gemeindebauten, um Bilder für einen dreiminütigen Wiener Wohnen-Imagefilm zu sammeln. Wir schauten Ihnen dabei einen Tag über die Schulter.

„Wir sind Digicopter, der Dicke und der Copter“, sagt der 2 Meter 4 Hühne Martin Rinderknecht, in plattdeutsch, sein Kollege Nikolj Georgiew steht neben ihm im Rasen im Innenhof des Karl-Marx-Hofes. In seinen Händen hält er eine Flugdrohne, die sich mit acht Rotorblättern im nächsten Moment fast lautlos den Himmel emporschraubt. Am 5 kg leichten Mini-Helicopter hängt eine Kamera, die in wenigen Sekunden über die Häuserfront hochsteigt, um aus der Totalen Bilder vom bekanntesten Wiener Gemeindebau in HD Qualität zu liefern.

Franz Ebner überwacht den Dreh mit Argusaugen auf dem Bildschirm, den seine Frau Illona in Händen hält, und ist mit dem Ergebnis zufrieden, aber nur fast. Dem Filmprofi entgeht nichts, auch nicht die Rotorblätter, die den Bruchteil einer Sekunde ihren Schatten auf den Rasen werfen.

Also lenkt Martin Rinderknecht seinen Copter wieder über die Büsche und Stockwerke des Heiligenstädter Baus, Nikolj Georgiew steuert die Kamera intuitiv, die Drohne umrundet den Innenhof, bevor sie in die Arme eines der beiden Hannoveraner sinkt. Franz Ebner nickt. Die Szene ist im Kasten.

Zwei Teenager machen sich bereit, sie stehen am Dach des Museums im Waschsalon, der Wind weht Ihnen durch die Haare. Ein Klatschen – Das Signal zum Start: Sie gehen eine Wendeltreppe hinunter, der Copter umrundet sie. Das wird noch zweimal so wiederholt, dann ist auch diese Szene im Kasten.

Locationwechsel Dr. Franz Koch Hof

Franz Ebner und seine Frau steigen in ihren Van, gefolgt vom Mercedes Kleinbus des Kamerateams von Digicopter. Von Heiligenstadt nach Floridsdorf braucht der gebürtige Salzburger nur eine viertel Stunde, denn er kennt die Straßen Wiens wie seine Westentasche, da er als Student hier als Taxifahrer jobbte. Auch ein Parkplatz ist schnell gefunden, der Helicopter wird im Franz Koch Hof in Stellung gebracht und der Dreh kann beginnen. Einzig der Wind macht dem Filmteam einen Strich durch die Rechnung: Bei starken Böhen von bis zu 60 km/h wird die Kameraaufhängung leicht verdreht und Martin Rinderknecht ist mit der Einhängung derselben einige Male beschäftigt.

Der Rosengarten des Dr. Franz Koch Hofes ist sehr belebt, denn der nicht alltägliche Filmdreh hat viele schaulustige Kinder in den Innenhof des Gemeindebaus gelockt. Sie laufen der Drohne nach, auch wenn sie dieses Wettrennen nicht gewinnen können, haben sie viel Spaß dabei. Genauso wie Franz Ebner und das Digicopterteam, die die Dreharbeiten nach einer Stunde im Franz Koch Hof mit einer Totale über den Hof ausklingen lassen.

Herr Ebner setzt sich in seinen Van und hat die Kameraeinsteillungen für den nächsten Tag schon im Kopf, da geht es dann in den Kopenhagenhof zum Spielplatzdreh aber ohne das Team von Digicopter. Das eingespielte Duo aus Hannover fährt unterdessen zu einem Boot am Donaukanal, in dem sie Abendessen und übernachten. Aufwachen tun Sie dann in Budapest, wo ihr Hubschrauber am nächsten Tag schon die nächste Donaumetropole für einen Spielfilm unter die Lupe nimmt.

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