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Tauben füttern verboten!

Tauben sind in Wien all gegenwertig. Sie zählen aber auch zweifelsohne zu den Tieren, die die Stadt und auch unsere Gemeindebauten sehr verunreinigen. Eine Info-Kampagne der Stadt Wien informiert jetzt daher über die Konsequenzen des Fütterns der Vögel. Denn das Füttern kann teuer werden. Mit 36 Euro pro Taubenfütterung, muss man dabei mitunter tief in die Tasche greifen.

Konkret wird auf Schildern mit dem Spruch "Wer Tauben füttert, füttert Ratten" und dem Bild einer Tauben-Ratten-Mutation auf die Problematik aufmerksam gemacht. Ein Beispiel, wo die Schilder aufgestellt werden, ist der Leon-Askin-Park in Ottakring, wo ein vor wenigen Jahren neugestalteter Park durchs Taubenfüttern immer wieder enorm verunreinigt wird.

Neben dem Aspekt, dass Tauben Krankheiten übertragen können, kommt auch noch die Tatsache dazu, dass sich Tauben bei übermässigem und falschem Füttern sehr vermehren. Das Füttern mit Essensresten lockt nicht nur Tauben, sondern auch Ratten an. Daher wird in den kommenden Wochen an den bekannten "Tauben-hot-spots" auch mit dem Spruch "Wer Tauben füttert, füttert Ratten" auf die Problematik aufmerksam gemacht.

Die Verunreinigungen durch die gefiederten Zweibeiner stört die WienerInnen. Wie Umfragen zeigen, meinen 87 % der Befragten, dass Taubenkot Mauern und Denkmäler zerstört. Für 86 % macht Taubenkot "alles dreckig" und für 76 % ist Taubenkot hygienisch bedenklich. 66% befürworten Strafen für Taubenfütterer.

Wenn Sie Fragen rund um das Füttern von Vöglen in der Stadt Wien haben, wenden Sie sich bitte an die Tierschutzombudsstelle der Stadt Wien unter 01/ 318 00 76 75079.

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