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Weltenbummler, die Spieleausstellung im Karl-Waldbrunner-Hof

Am 22. September laden Wiener Wohnen, wohnpartner und KÖR (Kunst im öffentlichen Raum in Wien) zur Eröffnung der Ausstellung "Weltenbummler – Reisen im Spiel!" in den Karl-Waldbrunner-Hof in den dritten Wiener Gemeindebezirk ein. Entwickelt haben die Ausstellung DesignerInnen der Universität für angewandte Kunst Wien, nach einer Idee von Ernst Strouhal und Marcus Bruckmann.

Spielen ist so alt wie die Geschichte der Menschheit: Jeder spielt: Jedes Kind in jeder Gesellschaft. Denn Spiele sind universell, sie verbinden Menschen ungeachtet ihrer Herkunft, Sprache und sozialen Schicht. Die Ausstellung im öffentlichen Raum "Weltenbummler – Reisen im Spiel!" präsentiert die schönsten Brettspiele zum Thema Reise. Man reist mit dem Finger über die Landkarte. Die Reisen führen durch fremde Städte, durch ferne Länder und Kontinente oder sogar ins Weltall.

Spielspaß im Gemeindebau

Ein kleiner Gegenstand als Spielfigur, ein Blick in die Spielregeln und los geht’s. Zahlreiche mitunter schon längst vergessene Spiele – darunter das „New Yorker Postamt-Spiel“, das „Fahrrad-Rennen“ oder das „Neueste Wiener Thurmkraxler-Spiel“ – aus dem 19. und 20. Jahrhundert können kennen gelernt und (neu) entdeckt werden. Zugleich lernt man über die Schönheit der Spiele und über die Themen, die im Spiel verarbeitet werden.

Einzigartige Spieltische und selbst gestaltete Streetart

Das Besondere an den Spieltischten ist: Die schwenkbaren Tische sind so konzipiert, dass BesucherInnen auch selbst neue Spiele entwickeln und spielen können. Doch nicht nur die Spielleidenschaft kann hier gestillt werden. Beim Spiel können BewohnerInnen in und um den Karl-Waldbrunner-Hof ihre NachbarInnen besser kennen lernen. Ziel ist es, durch das Projekt das Miteinander in den Höfen weiter zu fördern. Mehrere Workshops mit den BewohnerInnen zu generationsübergreifenden Spielen und zur Gestaltung von Spielen begleiten die Ausstellung.

Thematisch passend gestalten die beiden Street Artists Norbert Wabnig und Jeremias Altmann gemeinsam mit den BewohnerInnen des Karl-Waldbrunner-Hofs einen Durchgang im Innenhof, sowie Bodenmarkierungen, die von der Lechnerstraße und Dietrichgasse zur Installation führen. Die Ausstellung wird voraussichtlich bis Herbst 2017 im Karl-Waldbrunner-Hof zu sehen sein. Eine weitere Ausstellung in erweiterter Form ist in der Per-Albin-Hansson Siedlung im zehnten Wiener Gemeindebezirk ab April 2017 geplant.

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