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Gemeinde Bau Kunst auf Instagram

Ab nächstem Jahr errichtet die Stadt Wien wieder neue Gemeindewohnungen. Für die Ausstellung GEMEINDE BAU KUNST ein Anlass, die Frage nach der Zukunft des Gemeindebaus zu stellen. „Ich bin Wohnbauforscherin und Fotografin“, erklärt Cornelia Dlabaja ihren Blick auf die Ausstellung, sie kuratiert die Ausstellung im Rahmen des Gemeindebau Festivals 2015, die von Gerin Trautenberger organisiert wird. So finden Sozialforschung und Kunst eine gemeinsame Verbindung.

Die ausgestellten Fotos stammen von Cornelia Dlabaja und der Künstlergruppe IRGA-IRGA Crew, sowie von Instagram-Usern, die schnell und einfach unter dem Hashtag #GBK015 noch bis 15. Dezember ihre Bilder posten können. „Die Gemeindebauten sind ein Kulturgut Wiens, sie haben die verschiedenen Phasen mitbestimmt, etwa das Rote Wien oder die 50er-Jahre.  Heute prägen sie immer noch das Stadtbild.”, weiß die Kuratorin des Fotowettbewerb. Im Rahmen der Ausstellung wird so ein Blick auf Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft geworfen. Mit dabei ist die Künstlergruppe IRGA-IRGA Crew, sie steht für eine neue Künstlergeneration und gibt der Kunst am Bau ein neues Gesicht.

Inspiriert vom Projekt in der Burggasse 98, bei dem die Fassade des Mietzinshauses von der IRGA-IRGA Crew umgestaltet wurde, entstand die Idee, den Gemeindebau von heute anders zu denken und zu gestalten. Mit mehr Mut zur Kunst kann das Wiener Stadtbild auch in Zukunft mit Widererkennungswert gestaltet werden.

Zusätzlich sollen auch die WienerInnen den Blick auf „ihre“ Gemeindebauten mitgestalten, aus diesem Grund gibt es einen Fotowettbewerb auf Instagram. Die Teilnahme ist leicht: Einfach ein Bild vom Gemeindebau unter dem Hashtag #GBK015 bis 15. Dezember posten. Die schönsten Bilder werden Ende Jänner in der Galerie West46 ausgestellt. TeilnehmerInnen können ihre Bilder als Andenken mitnehmen, zusätzlich werden Preise verlost.

„Es wird auch Poster und Jutetaschen geben, die von der IRGA-IRGA Crew gestaltet werden.“, so Cornelia Dlabaja. Damit jeder einen kunstvollen Blick auf den Gemeindebau durch die Welt tragen kann.

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