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Zu Besuch bei...Manuela Veraszto

Seit 15 Jahren ist Manuela Veraszto Hausbesorgerin in der Deutschordenstraße 27-35 im 14. Wiener Gemeindebezirk. Vor einem Monat wurde Sie für Ihre langjährige, gute Arbeit als HausbesorgerIn des Jahres ausgezeichnet. Wir haben Frau Veraszto einen Besuch abgestattet und ihr bei der Arbeit über die Schulter geschaut.

Meine MieterInnen warten schon auf mich, die wissen, wann ich komme!

"Ich wache am Samstag in der Früh auf, gehe im Geiste alle meine drei Posten durch und überlege mir, hast Du alle gemacht?" - Sogar am Wochenende denkt Frau Veraszto, die von vielen ihrer MieterInnen nur Manuela genannt wird, an ihren Job. Als Hausbesorgerin ist sie zwischen 6.00 und 22.00 Uhr für die BewohnerInnen der Deutschordenstraße 27-35 und der Moleschgasse erreichbar. Wenn der Strom ausfällt oder wenn jemand einen Schlüssel/Chip für die Waschküche braucht, Frau Veraszto hat immer ein offenes Ohr.

Und die Arbeit macht ihr Spaß, egal ob sie Stiegen aufwischt, die Gehwege von Dreck befreit, oder ob Sie sich um Kinder von MieterInnen im Hof beim Spielen kümmert, sie ist "durch und durch" eine Vollbluthausbesorgerin: Zu Weihnachten schmückt sie den Christbaum und zu Ostern versteckt sie Nester für die Kinder der BewohnerInnen.

Hausbesorgerin ist ein Job, den man als alleinerziehende Mutter sehr gut ausüben kann, und dafür bin ich sehr, sehr dankbar.

Mindestens zweimal pro Tag geht Manuela Veraszto von der Deutschordenstraße in die Moleschgasse und sieht nach dem Rechten. "Die MieterInnen warten schon teilweise auf mich, die wissen, wann ich komme.", weiß die Hausbesorgerin des Jahres. Sie hilft bei vielen Dingen: Beim Stromanmelden, bei Amtswegen und hört sich die Probleme der BewohnerInnen an.

Ihr Arbeitstag beginnt um 5.30 und endet meist spät. Die letzte Runde bei allen 10 Stiegen findet zwischen 18.00 und 20.00 Uhr statt. Bei dieser "Lichtrunde" überprüft sie genau, ob alle Lichter leuchten, und tauscht gegebenfalls noch die ein oder andere Glühbirne aus, bevor sie müde zu ihrem Sohn heim kommt auf die Coach fällt und den Arbeitstag gemütlich ausklingen läßt.

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