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Innovatives Spielzeug aus dem Gemeindebau

Im Kellergeschoß des Gemeindebaus in der Paradisgasse 62 im 19. Bezirk werden Magnetbausteine produziert, die Kinderherzen höher schlagen lassen.

Der gebürtige Wiener und gelernte Maschinenbauer Sven Purns ist Erfinder der Ainsteins. Die Ainstains sind bunte Steine aus Plastik, die mithilfe integrierter Magneten leicht und schnell in vielen unterschiedlichen Varianten aneinandergereiht werden können, sehr zur Freude vieler Kinder und Erwachsener. So kann in Windeseile ein Schiff, ein Roadrunner oder eine Windmühle entstehen.

Ich wollte einen Stein entwickeln, mit dem ich möglichst viel bauen
kann. Die erste Form war ein dreieckiges Prisma, das wie ein A aussieht,
daher kommt der Name Ainstein. Aus einem Dreieck kann man wahnsinnig viele andere Formen erzeugen“, so Sven Purns.

Was viel Entwicklungsaufwand zu Beginn benötigt hat, war die Frage nach der Verbindung der einzelnen Steine. Die ersten Prototypen enthielten drehbare Stecksysteme, es gab auch die Idee eines Klettverschlusssystems. Doch nach der Testphase war klar, dass Magneten die Steine miteinander verbinden sollen.  Produziert werden die Bausteine zur Gänze in Österreich. In Neumarkt am Wallersee werden in großen Spritzgussmaschinen die Grundformen in Steinhälften gegossen und nach Wien geschickt. Hier im Gemeindebau= keller angekommen, werden die Steine mit Magneten ausgestattet, verschweißt, verpackt und zu den Endkunden bzw. zu den Verkaufsstellen geschickt.

Einblicke in das Startup Ainstein

Der Gemeindebau ist der perfekte Standort...

...für den Unternehmer Sven Purns, der sich hier auf 85 Quadratmetern ein hochmodernes Büro mit integrierter Produktionsstätte eingerichtet hat, perfekt. „Ich wohne fünf Minuten von hier, meine Tochter Marie geht drei Minuten entfernt von hier in den Kindergarten.“ In seinen alten Jobs in der Privatwirtschaft hatte er lange Anfahrtszeiten, die nun wegfallen. Jetzt hat er mehr Zeit für die Familie und für sein Start-up, beides geht bei ihm Hand in Hand.

„Meine erste Tochter hat mich erst darauf gebracht, mich mit Spielzeug zu beschäftigten. Das hat mich am meisten begeistert. Man hat auch wahnsinnige Erfolgserlebnisse, wenn man sieht, wie die Kleinen damit spielen. Meine zweite Tochter ist gerade sieben Monate alt, aber auch sie krabbelt schon den Bausteinen hinterher. Meine große Tochter sagt immer, Papa, bau mir eine Garage oder einen Sessel für meine Puppe!‘“ – und das macht Sven Purns sehr, sehr gerne.

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